Hiltrud Zock zweifelt Ergebnis der OB-Stichwahl nicht an

Trier · In der Debatte über eine möglicherweise falsch abgelaufene Trierer OB-Wahl (der TV berichtete) hat sich die unterlegene CDU-Kandidatin Hiltrud Zock zu Wort gemeldet. Sie hat keinen Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Wahlergebnisses.


Zock äußerte sich in einer Pressemitteilung zu den Vorgängen, die der Trierer Staatsanwalt Thomas Albrecht ausgelöst hatte. Er hatte den Ablauf der Wahl kritisiert, und ein anonymer Trierer hatte unter anderem unter Verweis auf Albrechts Argumente Einspruch gegen das Wahlergebnis erhoben. Hiltrud Zock meint dazu, sie ziehe das Ergebnis der Wahl keinesfalls in Zweifel und werde es nicht anfechten. "Wenn es auch eine knappe Entscheidung war, so haben hier die Wähler auf einem demokratischen Weg entschieden", schreibt sie. Und weiter: "Ich bitte ausdrücklich darum, hier nicht im Nachhinein Mitarbeiter des Rathauses und vor allem freiwillige Wahlhelfer in Misskredit zu bringen. Wer auch immer nun über weitere juristische Schritte nachdenkt, sollte bitte bedenken, dass der Akzeptanz und der Legitimation des künftigen Oberbürgermeisters damit auf Jahre weiterer Schaden zugefügt wird. (...) Kurzum, Ergebnis akzeptieren und Blick nach vorn, was wir alle gemeinsam für unsere Stadt tun können."
Der Wahlausschuss der Stadt Trier hatte am Mittwoch die Bedenken des anonymen Trierers zurückgewiesen. mic