Hinter dem Zeitplan

Mit schwerem Gerät wird derzeit der Unterbau der dritten B-51-Fahrspur bei Neuhaus präpariert. Aufgrund der schlechten Witterung liegen die Arbeiten eine Woche hinter dem Zeitplan.

Hohensonne/Neuhaus. (alf) Große Wackersteine und Geröll bilden den Unterbau; an einigen Stellen planiert eine Dampfwalze der Firma Schnorpfeil bereits die darüber aufgebrachte Sandschicht. Die Erd- und Kanalarbeiten für den Anbau der dritten Fahrspur der B 51 zwischen Neuhaus und Hohensonne laufen auf Hochtouren. Dennoch haben die vielen Regentage der vergangenen Wochen nach Auskunft des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Trier dazu geführt, dass sich die Anfang Mai begonnenen Arbeiten gegenüber dem Zeitplan um eine Woche verzögert haben.Am 11. August wieder Ampelregelung

Abgesehen von zähflüssigem Verkehr, der bei einer so viel befahrenen Straße wie der B 51 (mehr als 20 000 Fahrzeuge pro Tag) auch in baustellenfreien Zeiten kaum zu vermeiden ist, halten sich die Verkehrsbeschränkungen auf den beiden verengten Spuren des Baustellenbereichs in Grenzen. Laut LBM muss voraussichtlich noch einmal, nämlich am Samstag, 11. August, auf einspurigen Verkehr mit Ampelregelung umgestellt werden. Dann wird zum zweiten Mal nach dem 23. Juni zur Entwässerung der Straße ein Querdurchlass unter der Fahrbahn hindurch verlegt. Im September soll die 820 Meter lange dritte Spur in Fahrtrichtung Bitburg fertig gestellt sein. Die Freigabe wird jedoch erst Ende nächsten Jahres erfolgen, wenn auch der kreuzungsfreie Ausbau der "Bitburger" in Neuhaus über die Bühne gegangen ist. Die Arbeiten dafür sollen im Herbst, unmittelbar nach Fertigstellung des Zusatzstreifens zwischen Neuhaus und Hohensonne, in Angriff genommen werden.

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