Hintergrund: Forstamt Trier

Das Forstamt Trier ist zuständig für die Waldgebiete in den Gemarkungen der Stadt Trier, der Verbandsgemeinden Trier-Land, Schweich und teilweise Ruwer. 18.000 Hektar Wald werden betreut und bewirtschaftet, darunter Stadtwald, Gemeindewald, Staatswald aber auch Privatwald.

Der natürliche Zuwachs an nutzbarem Holz auf dieser Fläche beträgt jährlich 110 000 Kubikmeter, geschlagen und verwertet werden allerdings nur 80 000 Kubikmeter. Die jüngeren Wälder befinden sich also noch im Aufbau, die volle "Produktionskraft" wird noch nicht abgeschöpft.

Buchen bilden rund 20 Prozent der betreuten Waldfläche, es folgen Eichen (16 Prozent), Fichten und Tannen (zusammen 16 Prozent), Kiefern und Lärchen (zusammen 27 Prozent) und Douglasien (13 Prozent). Douglasien und Kiefern stellen den größten Anteil am geernteten Holz.

Insgesamt - inklusive Waldarbeitern, Beamten und Verwaltungsangestellten - arbeiten beim Trierer Forstamt 51 Menschen. Darunter zehn staatliche Revierförster, zwei städtische Revierförster und 19 kommunale Waldarbeiter.

33 so genannte Forstbetriebe werden betreut. Als Forstbetrieb werden Stellen bezeichnet, die eigenen Wald nach Wirtschaftsplänen unterhalten, also Gemeinden, der Staat und einige private Waldbesitzer.
Das Trierer Forstamt beherbergt einen Ausbildungsbetrieb: Ein Forstwirtschaftsmeister bildet ständig fünf Auszubildende zu Waldfacharbeitern aus. Von den 42 Azubis, die in diesem Jahr die Gesellenprüfung abgelegt haben, haben die zwei Trierer Azubis die Plätze drei und vier belegt.

Der Umsatz des Forstamtes Trier beläuft sich auf drei Millionen Euro jährlich.

Renovierung und Umbau des alten Forsthauses zum neuen Forstamt und die Herrichtung des Außengeländes hat nach Auskunft des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung insgesamt rund 430 000 Euro gekostet. bre

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