HINTERGRUND

Finanzhilfen Eine Reihe von finanziellen Unterstützungen lassen den Inhalt eines studentischen Geldbeutels nicht ganz so bescheiden aussehen. Stichwort Kindergeld: Derzeit noch bis zum 27., ab Januar bis zum 25. Lebensjahr erhalten Eltern für ihren akademischen Nachwuchs die staatliche Unterstützung.

Vorausgesetzt, dass dieser nicht mehr als 7680 Euro im Jahr verdient. Studierende können zudem Bafög beantragen. Bis zu 585 Euro gibt es, abhängig vom eigenen Verdienst und Vermögen, dem Einkommen der Eltern und der Wohnsituation. Angst vor der GEZ müssen Bafög-Empfänger übrigens nicht haben. Mit der Anmeldung von Radio und Fernsehen können sich Antragsteller von der Gebühr befreien lassen. Wer nur in den Semesterferien jobbt oder während der Vorlesungszeit bis zu 20 Stunden pro Woche wird von der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung befreit. Daneben erhalten Studenten eine Reihe von Vergünstigungen, zum Beispiel bei Kultur- und Sportveranstaltungen. Über das Semesterticket können die Trierer Studenten das Bahn- und Busnetz der Region sowie die Stadtlinien kostenlos nutzen. Bei den meisten Banken gibt es das Konto gratis. Und wenn doch mal ein kurzfristiger finanzieller Engpass kommt: Der Asta der Fachhochschule sowie der Uni, das Studierendenwerk und die Katholische Hochschulgemeinde bieten in Notfällen Darlehen und Unterstützungen an. (ksm)

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