HINTERGRUND

Round-Table-ClubsRound-Table ist eine parteipolitisch und konfessionell neutrale Vereinigung junger Männer im Alter von 18 bis 40 Jahren und steht in der Tradition englischer Clubs der Jahrhundertwende.

Die Round-Tabler formierten sich 1927 quasi als "Jugendorganisation" aus den englischen Rotariern. Der erste deutsche Club wurde 1952 in Hamburg gegründet. Mittlerweile gibt es deutschlandweit 222 Round-Table-Sektionen mit jeweils bis zu 25 Mitgliedern. Die Clubs sind nach ihrer Gründung durchnummeriert; in Trier entstand der 147. Round-Table-Club Deutschlands. Gesellschaftliches Leben, soziales Engagement und der Austausch untereinander zur Erweiterung des Horizonts stehen im Mittelpunkt des Clublebens. Bei den 14-tägigen Tischabenden stehen Diskussionen und Vorträge zu zeitgeschichtlichen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Themen genau so auf dem Programm wie das gemeinsame Abendessen. Für eine Mitgliedschaft kann man sich nicht frei entscheiden, man muss von einem anderen Mitglied vorgeschlagen werden. Ist der eigene Beruf im Club noch nicht vertreten, wird man "probeweise" zu den Tischabenden eingeladen. Der letztendlichen Aufnahme in den Club müssen die Mitglieder zustimmen. Frauen sind als Mitglieder nicht zugelassen. (woc)