HINTERGRUND

Zwangsstörung Wenn bestimmte Handlungen in sinnloser oder übertriebener Weise ständig wiederholt werden und der Betroffene seinen Alltagstätigkeiten nicht mehr nachgehen kann, spricht man von einer Zwangsstörung.

Ein prominentes Beispiel ist der Geschäftsmann und Filmproduzent Howard Hughes, der seit seiner Kindheit eine zwanghafte Angst vor Keimen und Bakterien hatte. Die häufigsten Zwangshandlungen sind Wasch- und Reinigungszwänge sowie Kontrollzwänge. Letztere sind durch die Angst geprägt, schlimme Fehler zu begehen oder Katastrophen zu verursachen. Außerdem gibt es Ordnungs-, Sammel-, Wiederholungs- und Zählzwänge. (jp)