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Historische Bilder für Trier-Fans

Historische Bilder für Trier-Fans

Die Ausstellung "Trier im Bild 1800-2000" hat rund 30 000 Besucher angezogen. Die Reproduktionen der historischen Fotos verkauft das Rheinische Landesmuseum beim Internationalen Museumstag am 20. Mai. Außerdem ist der Jahresband "Funde und Ausgrabungen im Bezirk Trier" druckfrisch zu haben.

Trier. Die "Funde und Ausgrabungen" zählen zu den beliebtesten Publikationen des Rheinischen Landesmuseums Trier. In den jährlich erscheinenden Büchern wird über archäologische Funde und neue Forschungsergebnisse berichtet - und das abseits vom Fachchinesisch und auch für Laien verständlich. In den vergangenen Jahren erschienen die neuen Bände jeweils im Sommer. "Diesmal sind wir früher fertig geworden", freut sich Redaktionsleiter Jürgen Merten (55) aus gutem Grund.
Eintritt frei am Sonntag


Der 43. Band liegt druckfrisch zum Internationalen Museumstag am Sonntag (20. Mai) vor und ist somit eine zusätzliche Zugnummer zum Landesmuseums-Programm. Das steht diesmal unter dem Schwerpunktthema "Steinzeit" und verspricht "eine kleine Zeitreise für die ganze Familie und viele Mitmach-Aktionen".
Obwohl frühzeitig fertig geworden, präsentiert sich der aktuelle "Funde und Ausgrabungen"-Band umfangreicher denn je - bei gleichbleibendem Preis von acht Euro. Auf 140 Seiten (2011: 120) geht es um Themen wie "Sklaven im römischen Trier" (von Andrea Binsfeld), den "Wiederaufbau der Römerbrücke 1716-1718: Ein Beispiel für den Umgang mit antiker Baukultur in der frühen Neuzeit" (Jens Fachbach) oder "25 Jahre Unesco-Weltkulturerbe in Trier" (Gretha Kröck/Sandra Zimmermann).
Zu den acht weiteren Beiträgen zählt die Veröffentlichung eines Manuskripts aus dem Nachlass des renommierten Archäologen und langjährigen Landesmuseums-Vizechefs Wolfgang Binsfeld, der am 20. Mai 2011 im Alter von 82 Jahren verstarb. Binsfeld widmet sich der Deutung der römischen Bäder Triers in früherer Zeit. So wurden die Kaiserthermen lange fälschlicherweise für eine Kaiserpalast-Ruine gehalten.
Neben dem reich bebilderten Band 43 der "Funde und Ausgrabungen im Bezirk Trier" sind am Sonntag bei einem Bücherflohmarkt auch reichlich alte Veröffentlichungen wie Ausgaben der "Trierer Zeitschrift" zu haben.
Außerdem im Angebot: etwa 130 der Reproduktionen historischer Aufnahmen, die in der Sonderausstellung "Trier im Bild 1800-2000" zu sehen waren. Die Bilder, deren Originale großteils dem Stadtarchiv, dem städtischen Denkmalamt oder dem Landesmuseum gehören, werden "zum Stückpreis von fünf Euro und ausschließlich für den privaten Gebrauch abgegeben", betont Peter Seewaldt (59), der die Vergleichsschau alter und aktueller Aufnahmen konzipiert hat.
Die Ende April zu Ende gegangene Ausstellung "Trier im Bild" (Medienpartner: Trierischer Volksfreund) hat mehr als 30 000 Besucher angezogen.
Am Internationalen Museumstag (20. Mai) sind in Trier neben dem Rheinischen Landesmuseum (10 bis 17 Uhr) das Stadtmuseum Simeonstift (10 bis 17 Uhr), das Karl-Marx-Haus (10 bis 18 Uhr) und das Museum am Dom (11.30 bis 18 Uhr) bei freiem Eintritt geöffnet.