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Hochschule Trier will öffentliche Parkplätze nutzen

Hochschule Trier will öffentliche Parkplätze nutzen

Die Hochschule Trier verzeichnet einen steten Zuwachs an Studenten. Dieser Tendenz steht die Tatsache entgegen, dass die Verkehrs- und Parkplatzsituation zu Vorlesungszeiten Gefahren birgt und zu Unmut bei vielen Beteiligten führt (der TV berichtete). Jetzt hat die Hochschule zum Thema einen runden Tisch einberufen.

Trier. Die Verkehrs- und Parkplatzsituation an der Hochschule Trier waren Themen eines Gesprächs von Hochschulvertretern mit Vertretern der Stadt Trier, der Stadtwerke Trier, des Landesbetriebs Bau- und Liegenschaftsbetreuung und des Studierendenwerks.
Fehlbedarf zu Stoßzeiten


Der Präsident der Hochschule Trier, Professor Norbert Kuhn, sagte, die Parkplatzsituation sei im Winter immer kritischer als im Sommer und sei in diesem Jahr besonders prekär, weil umfangreiche Sanierungsmaßnahmen der Wasserversorgung vorgenommen wurden.
Nach Beendigung der Baumaßnahmen stehen den Studierenden und Beschäftigten 728 Parkplätze zur Verfügung, wobei ein gewisser Fehlbedarf zu Stoßzeiten von 9 bis 12 Uhr in den Vorlesungszeiten gegeben sei.
Zur Verbesserung der Situation wurden folgende Regelungen vereinbart: Die Hochschule Trier richtet ein Schreiben an das Straßenverkehrsamt der Stadt Trier und bittet um die Gestattung der Nutzung der öffentlichen Parkplätze am Haus des Waldes und am Waldstadion. Nach erfolgter Genehmigung wird die Hochschule die Parkplätze beschildern.
Fahrplanangebot auf Prüfstand


Die Hochschule Trier stellt den Stadtwerken eine Wohnortstatistik der Studierenden zur Verfügung, damit diese die Bus-Taktung gegebenenfalls anpassen können.
Die Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs an die Hochschule Trier ist grundsätzlich gut. Hochschule und Stadtwerke werden über Fahrpläne und Haltestellenlage noch besser informieren. Die Stadtwerke überprüfen ihr Fahrplanangebot auf Basis der Entwicklung der Studentenzahlen.
Die Hochschule Trier führt Ende des WS 2013/2014 eine Umfrage bei Studierenden und Beschäftigten durch, in der Komponenten wie Pendlerverhalten, Nutzung des ÖPNV oder die mögliche Einführung des Jobtickets abgefragt werden. red