Rettungswesen Feuerwehr im Hochwasser-Einsatz: Versicherung zahlt nicht für zerstörte private Ausrüstung

Newel-Butzweiler · Beim Hochwasser haben Helfer auch private Ausrüstungsgegenstände verloren. In der VG Trier-Land sollen sie dafür entschädigt werden.

 Mitarbeiter einer beauftragten Firma reinigen das, was vom einstigen Schulungsraum übrig ist.

Mitarbeiter einer beauftragten Firma reinigen das, was vom einstigen Schulungsraum übrig ist.

Foto: Friedhlem Knopp

Die Folgen der Flutkatastrophe vom Juli sind  noch lange nicht beseitigt. Dies zeigte sich einmal mehr in der Sitzung des Feuerwehrausschusses der Verbandsgemeinde (VG) Trier-Land, bei der es um Schäden an Feuerwehrhäusern, an Geräten und Fahrzeugen. ging. Auch wurde die Frage gestellt, wie es um den Ersatz von zerstörten, beschädigten oder verlorenen Ausrüstungsteilen aus dem privaten Besitz der Helfer aussieht. Dazu konnten Bürgermeister Michael Holstein und Kämmerer Otmar Coura nichts Erfreuliches mitteilen: „Die Versicherungen zahlen vertragsgemäß nur für das kommunale Hab und Gut, nicht aber private Entschädigungen.“ Dieser Ausgleich sei Sache des Trägers, hier also der VG. Kommentar des anwesenden Wehrleiters Jürgen Cordie: „Wenn ich das höre, könnte ich durch die Decke gehen. Diese Leute waren über Tage im Einsatz.“ Sein Appell an die politisch Verantwortlichen: „Tut was!“ Bürgermeister Holstein  kündigte eine Lösung über den VG-Haushalt an.