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Hockweiler Bürger sprechen über geplante Windräder

Hockweiler Bürger sprechen über geplante Windräder

Die Neven Windenergie GmbH will gemeinsam mit den Stadtwerken Trier (SWT) auf Franzenheimer Gemarkung bis zu sieben Windräder bauen. Der geplante Standort liegt nahe an der Nachbargemeinde Hockweiler. Dessen Einwohner werden bei einer Versammlung informiert.

Hockweiler. Auf einer Fläche nahe der B 268 wollen die Neven Windenergie GmbH gemeinsam mit den Stadtwerken Trier bis zu sieben Windräder aufstellen. Deren Türme sollen bis zu 150 Meter hoch werden (der TV berichtete). Nach Auskunft der Planer sollen bis zu 25 Millionen Euro investiert werden.
Noch kein Planungsrecht


Ehe es soweit ist, müssen jedoch erst einmal die planungsrechtlichen Grundlagen gelegt werden. Dazu muss in der Flächennutzungsplanung der Verbandsgemeinde Trier-Land erst ein Sondergebiet zur Windenergienutzung auf Franzenheimer Gemarkung ausgewiesen werden.
Die Ortsgemeinde Hockweiler nimmt die Pläne zum Anlass, die Einwohner bei einer Versammlung am Mittwoch, 23. Juli, ab 19 Uhr im Gemeindehaus Hockweiler zu informieren.
Bei der Veranstaltung sollen die Besucher von Vertretern des Projektentwicklers sowie der Verbandsgemeindeverwaltung Trier-Land über alle grundsätzlichen rechtlichen, planerischen und technischen Fragen im Zusammenhang mit dem geplanten Windpark sowie die entsprechenden bauleitplanerischen Schritte informiert werden. Darüber hinaus sollen allgemeine Fragen zum Projekt besprochen werden.
Aufgrund der Größe des Gemeindehauses Hockweiler können nach Auskunft der Ortsgemeinde nur Einwohner und Bürger der Ortsgemeinde Hockweiler an der Veranstaltung teilnehmen.
Geschäftsführer der Neven Windenergie GmbH ist übrigens der in Hockweiler lebende Uwe Seher. Er hatte bei der Kommunalwahl gegen Amtsinhaberin Gertrud Kiesmann kandidiert und war unterlegen. Kurz vor der Wahl Ende Mai war in einem Flugblatt über Sehers Rolle als Projektplaner für den Windpark Franzenheim und eine mögliche Interessenkollision mit dem Amt des Hockweiler Ortsbürgermeisters spekuliert worden. red/har