Höhenrettung und Hundestaffel

Höhenrettung und Hundestaffel

TRIER-IRSCH. Live-Musik, Vorführungen der Feuerwehr und jede Menge Besucher: Der Löschzug Irsch und der Musikverein Trier-Irsch hatten zum gemeinsamen Burgfest geladen.

"Ich bin am Schlagzeug. Gestern haben wir zum Beispiel ‚Fire and Ice' gespielt, und den ‚Radetzky Marsch'", berichtet der zwölfjährige Benedikt Müller. Er ist Mitglied des Irscher Musikvereins, musizierte am Vorabend gemeinsam mit der Stadtkapelle Schweich. "Da war sehr viel los. Während des Feuerwerks haben wir auch gespielt." Das Irscher Burgfest begann am Samstagabend mit einem Festgottesdienst, gestaltet vom Kirchenchor "Cäcilia" St. Georg. Lothar Marx vom Irscher Musikverein erläutert die Attraktionen: "Die Jugendfeuerwehr hat einen Wasserspritzstand, da können die Kinder üben. Das muss man gesehen haben!" Doch auch musikalisch wird viel geboten: Es spielen die Musikvereine Korlingen, Tarforst und Gusterath. Richard Wollscheid, stellvertretender Löschzug-Führer, ist heute etwas heiser: "Ich hab' wohl bei dem spektakulären Fußballspiel vorgestern zu viel gebrüllt", lacht er. "Und dann hatten wir noch ein paar Einsätze." Nun folgt die Höhenrettungs-Übung der Feuerwehr: Frank Scheurer und Hündin "Senny" werden vom Schulgebäude mittels einer selbst gebauten "Gondel" zu einem Unimog abgeseilt. Die Zuschauer klatschen begeistert; ebenso wie bei der späteren Abseil-Übung mit der Drehleiter. "Irgendwie ziemlich mutig" fand Melanie Danzglock (8) die Höhenrettung. Mit den Mitgliedern der Hunderettungsstaffel demonstrieren die Vierbeiner Diva, Carlos, Senny, Abraham und Jerry, was sie in zwei Jahren Ausbildung gelernt haben: Sie lassen sich ruhig durch die Menschenmenge führen, bleiben gehorsam bei einer zu bergenden Person stehen und geben Laut. Auf dem Schulhof findet der Luftballon-Wettbewerb der Jugendfeuerwehr statt. Philipp (13) und Maike Eberhard (11) und Jens Roth (14) sind dort aktiv, helfen den kleinen Kindern bei den Spielen. Die Übungen und die Ausflüge gefielen ihnen bei der Jugendfeuerwehr besonders gut, erklären sie. "Wir sind ein großes Team, und jeder kann sich auf den anderen verlassen." Am Nachmittag werden sie unter der Aufsicht von Jugendwart Thomas Jahnke ein selbst gebautes Häuschen in Brand stecken - und sachgemäß löschen.