Hoffen, kein Bangen

"Schon wieder" Ortsbeiratssitzung in Irsch: Diesmal ging es ging um den Irscher Anteil am Stadtteilbudget 2008.

Trier-Irsch. (LH) Mit 21 840 Euro kann Irsch beim Stadtteilbudget 2008 rechnen, teilte Ortsvorsteher Karl-Heinz Klupsch (CDU) in der Ortsbeiratssitzung mit. Weder an dem Sockelbetrag von 18 000 Euro noch an dem aus der Einwohnerzahl errechneten Anteil von 3840 Euro (Summe 21 840 Euro) hatten die Räte etwas auszusetzen und erteilten der Planung ihre Zustimmung. Finanziell bewegt wurde mit dem Anerkennungsbeschluss weder Cent noch Euro. Der Stadtrat muss noch über die Finanzmittel von insgesamt 511 000 Euro (für alle Stadtteile) beschließen. In einem nächsten Punkt ging es um den Flächennutzungsplan der Stadt. Unter Hinweis auf die Haltung des Rates will man abwarten, was die Stadt für Irsch mit dem Plan vorlegen wird. Für Irsch gebe es nicht viele Möglichkeiten, hieß es. Schon der Stadtteilrahmenplan habe aufgezeigt, dass einer Expansion durch neue Baugebiete enge Grenzen gesetzt seien. "Rechts und links" nur Wasserschutzgebiete, erklärte der Ortschef. Die einzige Erweiterung sieht Klupsch in Richtung "Mühlenberg" mit einer Einschränkung: Dass die Bevölkerung mitspielt. Herbert Gehlen (CDU): Es sei zu prüfen, ob Bedarf an Baustellen bestehe. Überhaupt nicht erklären konnten sich die Ratsmitglieder, wieso in der Mühlenstraße bereits über handgroße Löcher im Straßenbelag festzustellen sind. Da habe womöglich die "Mischung" nicht gestimmt. Fortschritt vermeldete Klupsch bei den Begrüßungsschildern, die an den Ortseingängen aufgestellt werden. "Die sind am werden. Wir müssen dem Künstler noch etwas Zeit einräumen." Auf ein positives Echo stießen die 24 Linden, die entlang der Irscher Straße gepflanzt wurden. Jetzt sei nur noch wichtig, dass die Straßenränder gemäht werden. Der Ortsbeirat drängt auf eine Zuständigkeit des Grünflächenamtes und nicht des Tiefbauames: Beim erstgenannten sei ein viermaliges Mähen pro Jahr gewährleistet; beim Tiefbauamt nur zweimaliges, so Klupsch.