Hohe Qualität und viele Möglichkeiten

Hohe Qualität und viele Möglichkeiten

Seit der Firmengründung vor 48 Jahren ist Ausbildung beim Trierer Flachdach-Systemhersteller Alwitra ein wichtiger Baustein der Unternehmensphilosophie. Die Azubis schätzen vor allem, dass die Lehrzeit sehr abwechslungsreich ist.

Trier. Stephan Nisius hat gerade seine - auf zwei Jahre verkürzte - Ausbildung als Industriekaufmann beendet. Und der Ex-Azubi freut sich darauf, auch künftig für seinen bisherigen Arbeitgeber Alwitra tätig zu sein. "In allen Abteilungen habe ich eine sehr abwechslungsreiche Ausbildung erlebt. Im Vergleich zu vielen Berufsschul-Kollegen hatte ich bei Alwitra ganz andere Möglichkeiten, zum Beispiel, im Export zu arbeiten und zu sehen, wie unsere Produkte in 30 Länder auf der ganzen Welt geliefert werden."
Der Flachdach-Systemhersteller aus Trier-Irsch investiert viel in die Ausbildung, unter anderem nehmen die künftigen Industriekaufleute und Fachkräfte für Systemintegration auch am TV-Projekt "Zeitung lesen macht Azubis fit" teil. "Jeder Auszubildende hat grundsätzlich die Chance, übernommen zu werden", sagt Ausbildungsleiter Stephan Dobritz. Zum 1. August werden zwei neue Auszubildende bei Alwitra beginnen, Voraussetzung ist entweder die mittlere Reife oder Abitur. Alwitra bildet auch Fachinformatiker für Systemintegration aus. Der derzeit einzige Auszubildende Steven Schlegelmilch beschreibt seine Tätigkeit wie folgt: "Wir sind ein interner Dienstleister für den Rest des Unternehmens in allen IT-Fragen."
Dirk Rohles hat vergangenes Jahr als Industriekaufmann angefangen, zum Start wurden ihm und allen neuen Auszubildenden die Produktionsabläufe erläutert - so können die Azubis von Beginn an die kaufmännischen Abläufe besser verstehen. Diese intensive Betreuung schätzt auch Anuta Botizan, Auszubildende im zweiten Lehrjahr: "Die Qualität der Ausbildung ist sehr hoch, wir erhalten sehr intensive Einblicke in alle Abteilungen." Nachdem die Auszubildenden eine Abteilung durchlaufen haben, präsentieren sie einen typischen Arbeitsablauf aus diesem Unternehmensbereich - als Vorbereitung auf die Abschlussprüfung, die ebenfalls eine Präsentation sowie ein Fachgespräch beinhaltet. "Wir werden bei Alwitra bestens auf die Abschlussprüfung vorbereitet", sagt Botizan. "In den vergangenen zehn Jahren ist keiner unserer Azubis durch die Prüfung gefallen", ergänzt Dobritz.
"Die Möglichkeit, neun Abteilungen bei Alwitra intensiv kennenzulernen, bietet uns die Chance zu sehen, in welchem Unternehmensbereich eine künftige Tätigkeit für uns sinnvoll ist. Dabei helfen auch die Abschlussbeurteilungen durch unsere Abteilungsleiter", sieht Vanessa Fetzer schon über ihre Lehrzeit hinaus. Insgesamt beschäftigt Alwitra rund 300 Mitarbeiter an den Standorten Trier und Hermeskeil sowie im Außendienst. "Diese Größe ist auch ein Vorteil für uns Auszubildende im Vergleich zu anderen Betrieben", betont Nisius. Insgesamt sind alle Azubis sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung, ihr Berufsleben bei Alwitra zu starten - und in der 48-jährigen Firmengeschichte wurden weit mehr als 100 junge Menschen dort ausgebildet. BP