Hund auf Schwan gehetzt

KONZ-KÖNEN/TRIER. (red) Erster Erfolg bei der Fahndung nach den Wilderern und Tierquälern an Mosel und Saar. In den Abendstunden gelang einer Zivilstreife der Wasserschutzpolizei Trier während einer zielgerichteten Observation der erste Erfolg bei der Fahndung nach dem oder den Täter(n), der/die seit dem Sommer des vergangen Jahres dabei sind/ist, den Bestand der Schwäne an der Obermosel und der Saar in erheblichem Umfang zu dezimieren.

Am Ufer der Saar, in Höhe der Ortslage Konz-Könen, machten die Polizisten den Halter eines großen Hundes dingfest, der seinen Hund auf einen in der Saar schwimmenden Schwan losgelassen hatte. Da der Schwan die Attacke rechtzeitig bemerkt hatte, gelang es ihm, zu fliehen. Dies gelang dem Hundehalter jedoch nicht. Er muss mit strafrechtlichen Sanktionen rechnen.