Hungermarsch - Geht doch!

Morgen findet in Laufeld der diesjährige Bolivien-Hungermarsch statt.Geht doch! Gemeint als Einladung und Aufforderung: "Geht doch morgen mit" oder als Feststellung, dass etwas möglich ist und klappt, was man so nicht erwartet hatte.Geht doch!

Die 20. Aktion ist ein Beweis dafür, dass Menschen sich über viele Jahre hin bewegen lassen zum Einsatz für eine gerechtere Welt.

Es gibt viele Gründe, beim Hungermarsch mitzumachen: Die Aktion ist ein Zeichen für einen solidarischen Lebensstil.

Sie bietet Gelegenheit zur Begegnung von jungen und älteren Menschen.

Es geht nicht um eine traurig ernste Diätwanderung, sondern es macht Spaß, in freier Natur mit Gleichgesinnten unterwegs zu sein.

Mit relativ geringem Aufwand lässt sich viel bewegen. Die Solidaritätsaktion ist eine sinnvolle Gestaltung der Fastenzeit und konkret gelebter christlicher Glaube: "Gerechtigkeit will ich, nicht Opfer" (Prophet Hosea 6,6).

Das Spendengeld kommt direkt bei den bolivianischen Partnern an. Durch Hilfe zur Selbsthilfe erhalten Kinder und Jugendliche eine bessere Zukunft.

Grenzen werden überwunden durch gegenseitiges aneinander Denken und füreinander Beten.

Jeder kann etwas tun gegen ungerechte Strukturen in der Welt. Von Anfang an ermutigt uns das afrikanische Sprichwort: "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern."

Mit der 20. Hungermarsch-Aktion für Bolivien bewahrheitet sich das: Geht doch!

Für das Hungermarsch-Team

Gregor Lauterbach, Dekanatsreferent im Dekanat Wittlich