"Ich segne nicht das Blech"

Jetzt dürfen sich die Hinzenburger freuen, denn ein Versprechen wurde eingelöst. Die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Hinzenburg hat ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF). Die Kosten belaufen sich auf 55 000 Euro.

Hinzenburg. Die Freude bei den 13 Feuerwehrkameraden ist groß. Kürzlich konnten sie in Rendsburg bei der Firma Ziegler ihr neues Juwel, ein Tragkraftspritzenfahrzeug, abholen und in den Ort bringen. Im Rahmen der dreitägigen Kirmes wurde es der Bevölkerung vorgestellt und von Pastor Engelbert Felten eingesegnet. Das Versprechen für ein neues Feuerwehrfahrzeug war drei Jahre zuvor, anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Feuerwehr, von Bürgermeister Bernhard Busch gekommen. "Dass er sein Versprechen so schnell einlösen würde, hätten wir nicht gedacht", freute sich Wehrführer Marc Lauer. Das Fahrzeug kostet 55 000 Euro. Das Land unterstützt mit 18 000 Euro. Aber auch der Förderverein der FFW und die Ortsgemeinde trugen finanziell zur Anschaffung bei. Pastor Felten sagte vor der Einsegnung: "Ich segne nicht das Blech. Der Segen gilt den Insassen, die damit anderen Mitmenschen helfen wollen." Er dankte in seiner Ansprache allen, die sich für das Allgemeinwohl einsetzen.
Ortsbürgermeister Werner Scherf, selbst aktiver Feuerwehrmann, richtete seinen Dank in Richtung Waldrach, zur VG für die Unterstützung und Beschaffung des Fahrzeuges. Die Kreisbeigeordnete Stephanie Nickels überbrachte die Grüße vom Schirmherrn Landrat Günther Schartz und einen Scheck für die weitere Feuerwehrarbeit in Hinzenburg. Sie lobt: "Die Feuerwehr bringt sich vorbildlich in das Gemeindeleben ein." Den Ortsbürgermeister bat sie, die Gruppe zu hegen und zu pflegen. Ihr Dank galt aber auch den Familienangehörigen der Wehrleute für deren Unterstützung und Verständnis. "Kommt immer wieder unversehrt aus euren Einsätzen zurück", wünschte sie.
Die FFW war in diesem Jahr der Ausrichter der Kirmes. Nach dem Kölschen Abend am Samstag stand am Sonntag neben der Einsegnung des neuen TSF eine große Ausstellung von Feuerwehrfahrzeugen aus dem Bereich der Verbandsgemeinde auf dem Programm. Die Kirmes endete am Montag mit dem Hochamt, einem Frühschoppen, dem Frauennachmittag sowie einer Happy Hour.

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