Ich seh' Rot!

Normalerweise bin ich ja die Ruhe selbst, aber in letzter Zeit habe ich überhaupt keine Lust mehr, vor die Tür zu gehen. Nicht etwa das Schmuddel-Wetter nervt mich wie verrückt, sondern die Roten und die Grünen.

Keine Angst, ich fange jetzt nicht mit Kommunalwahlkampf an. Es geht um die Ampeln in Trier. Das Problem ist ganz einfach: Sitze ich im Auto, stehe ich ewig vor einer roten Ampel. Wird die dann endlich grün und ich wäre dran, schaltet sie wieder auf Rot - und das dann unendlich lange. Also habe ich mir gedacht, lass' das Auto stehen, gehe zu Fuß. Ich also in die Stadt, komme an die Fußgänger-Ampel. Die schaltet auf Grün - und als ich die Hälfte der Straße überquert habe, ist sie wieder rot. Was ein Quatsch! Aber jetzt werden ja bis zum Sommer neue Ampelschaltungen installiert, die alles besser machen. Na ja, so ganz glaube ich das noch nicht.

Aber man könnte dann ja auch überlegen, die Ampelmännchen auf Trierisch zu trimmen. Vielleicht an Radwege-Ampeln nicht nur ein Männchen, sondern das Gesicht von OB Jensen, dann hätte er endlich seine grüne Welle für alle Pedalritter. Und die Rot-Phase? Da könnte man Bürgermeister Georg Bernarding integrieren. Der sagt schließlich immer und überall, dass er von allen Seiten ständig ausgebremst würde.