IHRE MEINUNG

Zum Bericht "Kein Gefallen am protzigen Bauprojekt" (TV vom 25. Oktober):

Zunächst sei dem TV gedankt für seine objektive und sachliche Darstellung des Sachverhalts zum Bebauungsplan Dorfwiese in Trier-Irsch. Nur durch diese Veröffentlichung und nicht durch die Kirchengemeinde Heilige Edith Stein, die diesen Bebauungsplan im stillen Kämmerlein vorangetrieben hat, sind die Irscher auf die tief greifenden Folgen aufmerksam gemacht worden. In der Bürgerinformation am 16. September durch die Stadt wurde jedem klar, dass dieser Planentwurf nicht dem Umfeld der denkmalgeschützten Irscher Burg entspricht. Der schönste Teil des Ortsbildes und damit das prägendste Merkmal des Stadtteils sollte geopfert werden. Die von mir spontan gegründete Bürgerinitiative gegen diese Bausünde findet immer noch großen Anklang. Ich danke allen Bürgern, die durch ihre Unterschrift ihren Protest ausgesprochen haben. Auch dem Ortsbeirat Trier-Irsch sei gedankt für die einstimmige Ablehnung dieses Großprojekts. Er hat damit einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt des bisher harmonischen Bildes geleistet. Die Bürgerinitiative wird auch in Zukunft die Entwicklung "Rund um die Irscher Burg" kritisch begleiten. Dass dies notwendig ist, wurde in der Diskussion mit Pfarrer Dumont am 22. Oktober deutlich. Eine Bebauung entlang der Wenzelbachstraße wird jedoch befürwortet. Erwin Berg, Trier