IHRE MEINUNG

Zur Berichterstattung über die aktuelle Sperrung und Teilverlegung der Kreisstraße zwischen Trier-Ruwer-Eitelsbach und Mertesdorf vor dem Hotel Weis:

Die aktuelle Vollsperrung der Kreisstraße zwischen Eitelsbach und Mertesdorf bis Mitte Juli 2014 wäre eine gute Zeitspanne, um zu testen, ob eine abknickende Vorfahrt der in zwei Etappen und für viel Steuergeld ausgebauten Talstraße von Mertesdorf kommend durch den Fischweg mit Einmündung am Bahnhof Ruwer nicht Sinn machen würde. Nicht nur die enge Ortsdurchfahrt Eitelsbach würde entlastet, sondern auch die Zuwegung für Kindergarten und Grundschulkinder in Ruwer im Bereich Schwarzfeld und Paulinsgarten. Zudem würde auch die eigentliche Ortsdurchfahrt Ruwer vom Durchgangsverkehr entlastet, der auf die Autobahn 602 (Kenn-Verteilerkreis) gehört. Die Ortsdurchfahrt wurde vor Jahren für viel Geld ausgebaut und mit Pflastersteinen auch ansprechend gestaltet. Dort hat vor Kurzem auch eine Eisdiele eröffnet. Oder sind die vielen politischen Erklärungen über Tempo 30, Lärm-, Gesundheits- und Umweltschutz sowie Schutz vor Smog und Feinstaub in der Tallage nur Lippenbekenntnisse vor vielen Wahlen oder nur für einige privilegierte Zonen Triers bestimmt? Kasel, Mertesdorf oder sogar Kenn mit Komplett-30-Zone und Vorfahrt rechts vor links machen vor, wie sie Anwohner schützen und mit einfachen Mitteln Wohn- und Lebensqualität erhöhen. Der Bürger sollte nicht darunter leiden müssen, ob nun Bund, Kreis oder Stadt für einen Straßenzug verantwortlich sind. Vorfahrt im Fischweg würde den Verkehr aus dem gesamten Ruwertal im Berufsverkehr schneller abfließen lassen und rasenden Schleichverkehr durch andere Gebiete verringern. Ein Versuch wäre es doch mal wert, oder? Hanns-Wilhelm Grobe, Trier-Eitelsbach