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Zum Bericht "Millionenschwere Entscheidung - Stadtrat stimmt über Beitritt zum Rettungsfonds des Landes ab" und Kommentar "Trier sollte nicht beitreten" von Jörg Pistorius (TV vom 17. Oktober):

Widersprüchlicher kann etwas kaum sein. Wenn etwas alternativlos ist und die Gemeindeordnung die Beschlussgremien zwingt, alle sich bietenden Vorteile zu nutzen, kann man nicht zum Schluss kommen, den Beitritt zum Entschuldungsfonds abzulehnen. Der Gesetzgeber hat den Entschuldungsfonds bestimmt nicht zum Nachteil der Kommunen geschaffen, wie es beim Kommentar von Jörg Pistorius an klingt. Außerdem reicht der Artikel für die Bürger nicht aus, sich eine entscheidungsfähige Meinung zu bilden. Was umfasst zum Beispiel der Vertragsentwurf mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion? Hier wird den Kommunen eine Hilfe angeboten, die man im Interesse der Stadt und ihrer Bewohner nutzen soll. Helmut Deininger, Trier