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Zum Bericht "Kein Zuschuss für Sanierung der Römerbrücke" (TV vom 27. November):

Sicher sehr erfreulich, dass die Stadt gleich die Chance ergreift, sich beim Bund mit dem Römerbrücken-Projekt anzumelden zu dem "Nationalen Projekt des Städtebaus" mit fast 16 Millionen Euro mit einem Anteil von 1,6 Millionen für die Stadt. Auch ich fand damals aus der Zeit von Baudezernent Dietze die Siegervision des Münchner Architekten vordergründig soweit gut. Aber da der Architekt - angeblich - noch nie in Trier war, hat er nicht die PKW- und LKW-Karawanen gesehen. Der Römerbrückenkopf und die Bürger der ganzen Stadt sind - unter anderem mangels Moselaufstieg - durch die Ufer-Ersatzautobahn einer viel zu hohen, unnötigen Umweltbelastung ausgeliefert. Der Planer hat auch ein Café und eine Touristen-Information geplant, was sicher die Ampelzeiten für die Fußgänger verlängert für noch schönere Staus! Wir können es uns nicht leisten - neben dem wichtigen ÖPNV-Ausbau - weiter verkehrspolitisch in Schönheit zu sterben und unter Verkehrsstau weiter die Umwelt und die Wirtschaft schrecklich leiden zu lassen, bis unter anderem der überfällige Moselaufstieg kommt. Wie die jetzige Ablehnung des Antrages in Berlin zeigt, hat das Projekt langfristig nur eine Chance, wenn wie in Köln, Düsseldorf und so weiter an Flussufern der Durchgangsverkehr unter dem Römerbrückenkopf durchläuft. Dies ist sicher nicht mit 16 Millionen zu machen, da wird sicher mindestens das Doppelte fällig sein, mit Hochwasserschleusen für die Unterführung. Also steuern bitte der neue Stadtrat und der neue Oberbürgermeister im nächsten Antrag nach Berlin zuerst die Unterführung des Römerbrückenkopfes an. Peter Leyendecker, Trier