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Zum Bericht "Krach und Kot: Krähen nerven Trierer" (TV vom 28. Dezember) erhielten wir zahlreiche Zuschriften:

Ich finde es schon seit Jahren wunderschön, wenn die Krähen in der Stadt und am Moselufer in der Abenddämmerung ihre Kreise am Himmel ziehen und dabei ihre Rufe ausstoßen. Rüdiger Etzenbach, Trier Ich sehe die Krähen auch schon länger als Problem. Ich bin wohl in der Brutzeit auf dem Radweg am Ufer gefahren und wurde so heftig von einer Krähe angegriffen, dass ich vom Rad fiel und mich verletzte. Habe daraufhin gehört, dass das schon einigen Leuten passiert ist. Da geht Menschenschutz wohl vor Tierschutz. Melanie Borgmann, Trier Abgesehen vom Krach und Dreck durch die immer weiter zunehmende Schar der Krähen beginnt das größte Problem im Frühling, wenn die Singvögel mit ihrer Brut beginnen. Dann sind alle Krähen zur Stelle, um ihre Brut mit der Brut der Singvögel zu füttern. Wohin das führt, kann man sich denken. Vielleicht haben schlaue Tierschützer ein Rezept dafür, wie man dann mit dem zunehmenden Ungeziefer in Garten, Feld und Wald fertig wird. (Doch nicht etwa mit Gift?) Oder sollte ich etwa verpasst haben, dass Tierschützer auch das Ungeziefer auf die Artenschutzliste gesetzt haben? Dann wäre der Verlust der Singvögel nicht so tragisch. Oder? Marianne Lutz, Wasserliesch Auch mein Golf und dadurch auch ich waren vor Jahren schon mal Opfer von dem, was die lieben Vögelchen da in zwei Stunden Theaterbesuch so herunterlassen. Zwei Tempotaschentücher reichten gerade, um das Türschloss zu finden und in der Frontscheibe erst mal einen Sehschlitz zu ermöglichen. Von meinen Schuhen ganz zu schweigen. Mein allernächster Gang führt am nächsten Morgen in die Waschanlage. Die Mitarbeiter lachten nur und meinten, ich sei heute nicht die Erste. Seitdem versuche ich, nicht mehr unter den Bäumen zu parken, sondern falls notwendig in der Tiefgarage. Da ich seit vielen Jahren in jede Premiere gehe, gehörte dieses Erlebnis halt auch zu dem Erzählenswerten, war zum Schmunzeln und ist mir auch nur einmal passiert. Vögel gehören zur Natur, Bäume auch. So oft gab es die Ergüsse von oben auch nicht, wohl meist nachts. Es waren auch schon Stare im Aufgebot, also nicht nur Krähen. Es gibt schlimmere Umweltverschmutzungen, die uns weitaus mehr bedrohen. Siehe 40 Kilometer westlich. Waltraud Nehmzow, Igel Wenn schon Hitchcock, dann aber richtig: Im Park zwischen Kaiserstraße und Südallee wollte ich leichtsinnigerweise mal eine aus dem Nest gefallene Krähe aufheben. Daraufhin griff mich eine andere Krähe mehrfach im Sturzflug an, so dass ich Angst um meine Augen bekam. Ich ließ schließlich von meinem Versuch ab und rief lieber die Feuerwehr an. Eigentlich ein sehr soziales Verhalten, wie dieser Vogel Partner oder Partnerin verteidigte, aber in dem Moment nicht so angenehm für mich. Klaus Blees, Trier Wenn der unteren Naturschutzbehörde keine Zahlen vorliegen, kann sie auch keine Entscheidung gegen die Krähen treffen. Deshalb bin ich - wie bestimmt auch viele andere Freiwillige - bereit, an einer Zählung mitzuwirken. Zuerst sollten die Schlafbäume der Krähen benannt werden. Dort zählt man zum Beispiel von 16 bis 18 Uhr, wie viele Krähen in etwa sich zu jeder halben Stunde auf dem Baum befinden. Mit den erhaltenen Zahlen ist dann eine Argumentation pro oder kontra Krähen möglich. Roger Müggenburg, Trier

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