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Zum Bericht "Eine Problemzone, zwei mögliche Lösungen" (TV vom 26. Februar 2013) über den Plan der Reh-Stiftung für ein Bürohaus an der Ecke Stresemann-/Brückenstraße:

Die Reh-Stiftung will, zur Aufwertung in der vorgenannten "Problemzone", einen "städtebaulich markanten, skulpturalen Punkt setzen" (Zitat: Manfred Müller), um so die ohne Zweifel miesen Pavillonanbauten zu beseitigen. Tatsächlich wäre aber der "spektakuläre Neubau anstelle der Pavillons" noch störender als die derzeitige Situation! In Trier existiert, das sei noch bemerkt, neben dem Baudezernat auch der Architektur- u. Städtebaubeirat. Man kann wohl fragen, warum? Beide Institutionen haben dem vorgelegten Projekt "Problemzone" zugestimmt! Die Baudezernentin bezeichnete es gar als "eine Wohltat fürs Stadtbild an einer Stelle, die dringend einer Aufwertung bedarf". Vielleicht wurden die beiden Gremien aber auch an der Nase herumgeführt, durch eine plumpe Provokation, mit Hilfe derer die Reh-Stiftung den Mieter (die Stadt Trier) des sogenannten roten Hauses abschütteln will? So oder so, was verbleibt, ist ein deutlicher Kompetenzverlust für beide Institutionen. Karl H. Gläser, Trier

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