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Eigentlich sollte vom Rathaus eine Vorbildfunktion ausgehen - der Schutz vor den Gefahren des (Passiv-) Rauchens könnte hier, wie in allen öffentlichen Gebäuden und in der Gastronomie, kaum besser demonstriert werden.

Es ist schwer zu begreifen, daß die deutlich kleinere Gruppe der Raucher in unserer demokratischen Gesellschaft die Nichtraucher gesundheitlich beeinträchtigen kann, anstatt auch ohne gesetzliches Verbot im guten Miteinander rücksichtsvoll auf das Rauchen zu verzichten. Selbst für einen noch so eingefleischten, abhängigen Raucher ist es nämlich durchaus zumutbar, einen Arbeitstag lang vollständig abstinent zu bleiben ... überstehen doch auch alle Raucher schadlos einen obligat rauchfreien Transatlantikflug, der etwa genau so lange dauert! Prof. Dr. med. Bernd Krönig, Trier Zum Glück zeigt das Bild zu dem Artikel über das Rauchen in öffentlichen Gebäuden eine Zigarette vor dem HGT (Hindenburg-Gymnasium). Im HGT selbst nämlich herrscht seit diesem Frühjahr Rauchverbot, freiwillig und gemeinsam beschlossen von Schülern, Lehrern, Hausmeister und Eltern- übrigens überall, und schon seit längerem mit gutem Beispiel vorausgehend im Lehrerzimmer. Allerdings sind auch unsere Schüler auf die Benutzung der Arena als Turnhalle angewiesen, ich bezweifle aber, dass man eine so vielfältig benutzte Halle zur rauchfreien Zone erklären kann. Wie wäre es also mit ausreichend großen Turnhallen für unsere Kinder in den Schulen selbst, das sollte uns die Gesundheit unserer Kinder wert sein. Miriam Lörz, Trier (Schulelternbeirat am HGT)

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