IHRE MEINUNG

Zum Bericht "Hund beißt Hund: Amy stirbt nach Attacke" (TV vom 5. November):

Wir waren entsetzt über den Artikel. Unser Mitgefühl gilt Frau Holzer. Die Ignoranz mancher Hundebesitzer (vor allem größerer Rassen), die sich der Leinenpflicht widersetzen, kann einen nur wütend machen. Auch wir haben einen Bolonka und hatten schon sehr unschöne Begegnungen mit uneinsichtigen Hundebesitzern. Das Ordnungsamt kontrolliert hier leider auch unzureichend. Das Verhalten der Hundebesitzer wie im Artikel beschrieben müsste sehr viel stärker kontrolliert und auch falsches strenger geahndet werden. Die Gefahr, die von den Hunden ausgeht, trifft unter Umständen nicht nur andere Hunde (in der Regel dann kleinere), sondern auch Kinder. Kinder können Hunde nicht einschätzen, geschweige denn das Verhalten der Hunde. Entsprechende Fälle sind durch die Medien bekannt. Es soll hier nicht der Eindruck entstehen, dass große Hunde grundsätzlich als gefährlich eingestuft werden sollen. Vielmehr lässt das Verhalten der Hunde an der Sachkunde der jeweiligen Besitzer zweifeln. Ideen wie der Hundeführerschein müssen zwingend weiter betrieben werden. Ausnahmen, nach denen derjenige vom Führerschein freigestellt wird, der schon zwei Jahre einen Hund hat, sind aufgrund der immer wiederkehrenden Vorfälle nicht akzeptabel. Das Landeshundegesetz muss hier zwingend verschärft werden. Die zitierte Statistik spricht für sich. Torsten und Nicole Brand, Trier