IHRE MEINUNG
Zu den Berichten "Fahrradkonzept auf der Zielgeraden" (TV vom 17. Juli):
Es ist sicherlich begrüßenswert, Radfahrern gute Chancen zur Teilhabe am Gesamtverkehr zu schaffen. Dann muss aber auch die Gesamtheit der Radfahrer lernen, sich als Teil dieses Gesamtverkehrs zu verhalten und nicht durch selbstherrliche Rücksichtslosigkeit gegen Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung zu verstoßen, zum Beispiel durch herrisch klingelndes Fahren, selbst durch ganze Gruppen, auf Fußgängerwegen oder in Fußgängerzonen. Solange natürlich Fahrräder keine Nummernschilder haben, lassen sich diese gefährdenden Verstöße leider nicht ahnden. Frankie Kann, Trier-Euren Das Konzept ist doch schon lange in der Praxis angekommen! Hat das denn niemand bemerkt? Benutzen Sie doch mal wie ich die sogenannten Bürgersteige der Innenstadt, zum Beispiel in der Christophstraße, Paulinstraße, Theodor-Heuss-Allee, Simeonstraße, in der oberen Saarstraße oder der Nordallee. Als älterer Fußgänger sind Sie da oft besser auf der Straße aufgehoben! Und statt der Fußgängerüberwege sollte der Bürger zu Fuß oftmals besser wie Freiwild an einer übersichtlichen Stelle die Straße queren. Das mindert das Risiko, unhörbar von hinten von einem Radfahrer angerempelt zu werden. Die steigen an einem beampelten Zebrastreifen nur ungern von ihrem Rad - leider! Aber mit dem Mobilitätskonzept wird alles besser! Oder? Heiner Senger, Trier Liebe Leserinnen und Leser, haben Sie Anmerkungen und Ergänzungen zu Artikeln oder Kommentaren? Hat ein Thema Sie besonders bewegt? Dann schreiben Sie uns. Bitte nennen Sie Name, Adresse und Telefonnummer (für Rückfragen). E-Mail: leserbriefe@volksfreund.de Brief: Trierischer Volksfreund, Hanns-Martin-Schleyer-Str. 8, 54294 Trier