IHRE MEINUNG

Zur Meldung "200 Menschen demonstrieren gegen Rassismus" (TV vom 28. Januar):

Anderenorts gibt es zum Tag der Auschwitz-Befreiung am 27. Januar Gedenkfeiern. In Trier steht die NPD drei Stunden vor dem Rathaus und lässt ihre Reden und Musik durch die Stadt schallen. Das ist ein Schlag in das Gesicht der Opfer des NS-Regimes und war trotz der Bemühungen der Gegendemonstration unerträglich. Es war ein absurdes Geschehen, dass die Namen der in Vernichtungslagern ermordeten Trierer verlesen wurden, während im Hintergrund in beachtlicher Lautstärke Musik der NPD abgespielt wurde. Ein Trauerspiel! Ich möchte nicht, dass Trier so wahrgenommen wird, weder von den eigenen Bewohnern noch von Menschen, die von außerhalb kommen. Dieser Tag darf unter keinen Umständen noch einmal von Rechtspopulisten auf diese schäbige Art und Weise instrumentalisiert werden! Miriam Schmitz, Mertesdorf

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