IHRE MEINUNG

Zum Bericht "Eine Unart, aber keine Straftat" (TV vom 22. Juli):

Müll aus dem fahrenden PKW zu werfen wird legitim. Auf so einen Bericht und derartige Bewertung des Falls haben schon viele gewartet. Endlich wieder mehr Platz in der Restmülltonne. Einfach den PKW mit Unrat randvoll laden und sich stückchenweise der "ungefährlichen", nicht giftigen oder explosiven Güter wie Matratzen, Wäsche, Speisereste und so weiter entledigen. Ein Schnäppchen für zehn Euro. Ich kann die Empörung von Herrn Frenzl voll verstehen. Für mich stellt dieser Verstoß auf jeden Fall eine Gefährdung des öffentlichen Straßenverkehrs dar, auch wenn die Staatsanwältin den Paragrafen 326 des Strafgesetzbuches zitiert, in dem nach der Gefährlichkeit der unterschiedlichen Stoffe als Inhalt differenziert wird. Gar nicht auszudenken, wenn der Unrat auf das Visier eines dahinter fahrenden Motorradfahrers geflogen wäre. Die Angehörigen interessiert bestimmt nicht, was sich in der Tüte befand. Das Ganze nur als Ordnungswidrigkeit herabzustufen, halte ich für fatal. Die Müllsünderinnen können noch froh sein, dass Herr Frenzl bisher nichts zu den Handyfotos unternahm. Stefan Mayer, Trier Wie viele Bürger gibt es mit dieser Unart: Müll in die Natur zu werfen. Kein Wunder, dass wir in Euren jährlich einen Dreck-weg-Tag organisieren und containerweise Dreck sammeln müssen. Die Bußgelder von zehn bis 25 Euro sind wohl zu gering. Die meisten Entsorger werden nicht erwischt. Schade, dass wir nicht mehr dagegen tun können. Gemäß dem Trierer Motto: Uns schöner Trier! Anke Hanakam,Trier

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort