IHRE MEINUNG

Zum Bericht "Studentenbude verzweifelt gesucht" (TV, 16. Oktober):

Im Zusammenhang mit den jedes Wintersemester wiederkehrenden Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche für Trierer Erstsemester, die sich in diesem Jahr wegen der Aussetzung der Wehrpflicht und den G8-Abgängern nochmals verschärfen, frage ich mich, warum Unterkünfte im Landkreis nicht stärker mit einbezogen werden. Die leerstehende Kaserne in Saarburg verfügt beispielsweise um einige kurz vor dem Abzug der französischen Soldaten sanierte Gebäudetrakte, die über eine Ausstattung wie ein Apartment für Studierende verfügen, wie sie das Studentenwerk nicht besser hätte einrichten können. Sie sind kurzfristig verfügbar. Das Argument, dass Saarburg zu weit weg von Trier sei, zieht nicht. Der Saarburger Bahnhof ist fußläufig erreichbar, und die Fahrtzeit beträgt etwa 45 Minuten bis zur Uni. Angesichts der Fahrtzeiten, die so mancher Grenzgänger auf den Weg zur Arbeit nach Luxemburg auf sich nimmt, erscheint das absolut vertretbar. Der Fahrpreis ist durch das Studententicket abgedeckt. Auch abends fahren noch Züge, so dass es auch weggehtechnisch kein Drama ist. Da bleiben schon Zweifel, ob alle Möglichkeiten bei der Bereitstellung von Wohnraum genutzt werden. Sascha Gottschalk, Konz