IHRE MEINUNG

Zur Berichterstattung über die Ausweisung von Straßenabschnitten, an denen Prostitution erlaubt ist:

Was sollen all die Überlegungen von Dezernent Thomas Egger. Hat die Verwaltung nichts Wichtigeres zu tun? Der Straßenstrich gehört nicht nach Trier, weil dies dem Image der Stadt schadet. Zudem werden Kinder und Jugendliche durch Freier auch belästigt. Sex als käufliche Ware: Das alles hat nichts mit Liebe zu tun. Zudem trauen sich junge Mädchen nicht mehr auf die Straße, nur weil manche andere Mädchen das schnelle Geld machen wollen und wiederum andere ihre Lust und Triebe ausleben wollen. Keiner denkt daran, welche Gefahren für Freier und Dame das mit sich bringt, an Geschlechtskrankheiten und Aids zu erkranken. Hat Trier nicht schon genug Puffs und Bordelle? Es reicht! An fast jeder Ecke in Trier sieht man die käuflichen Damen. Wenn die Stadt diese haben will, soll die Stadt die Damen dort ansiedeln, wo keine Kinder und Jugendlichen sind und Anwohner nicht belästigt werden. Wie wäre es mit einer Kaserne oder nur dort, wo die Bordelle jetzt sind, aber nicht an der Straße oder auf dem Bürgersteig. Es gibt ja noch die Hinterhöfe der Bordelle. Jeder andere Ort muss tabu sein. Bei Nichteinhaltung muss sofort bestraft werden. Trier ist gut beraten, dem Straßenstrich eine Absage zu erteilen. Hartmut Knob, Thiergarten