Ihre Meinung

Zum Bericht "Stopp für die Stopper" (TV vom 31. Januar) erreichte uns diese Zuschrift:

Die Umfrage der IHK und der City-Initiative hat aus meiner Sicht einen nur geringen Informationsgehalt. Was in dem Bericht allerdings verschwiegen wird, ist der im gemeinsamen Anschreiben der IHK und der City-Initiative zum Thema "Kundenstopper/Warenauslagen" zu lesende Satz: "Sollten Sie nicht an der Umfrage teilnehmen, so gehen wir davon aus, dass Sie Ihre Interessen durch diese Vorschläge zur Fortschreibung der Sondernutzungssatzung bereits bestens vertreten sehen." Die Aussage, "Bei den Kundenstoppern ist zwar eine Mehrheit gegen ein gänzliches Verbot (87 Stimmen) ..." ist also falsch. Andererseits wäre es unseriös zu behaupten, dass mit diesem Satz 1272 Händler für die Maßnahmen gestimmt hätten. Sicherlich werden sich nicht 89 Prozent (also 1272 Händler) der nicht an der Umfrage aktiv teilnehmenden Händler diesem Satz folgend in Schweigen gehüllt haben. Aber die Aussage, dass eine überwiegende Mehrheit für das Verbot von Kundenstoppern und für die Begrenzung der Warenauslagen ist, ist in jedem Fall die seriösere. Ich interpretiere die Umfrage deshalb so: Die überwiegende Zahl der Einzelhändler versteht, dass beide Maßnahmen das Stadtbild deutlich verbessern werden. Michael Müller, Trier