IHRE MEINUNG

Zur Berichterstattung über die Dauerbaustelle in der Olewiger Straße in Trier:

In Zeiten, in denen man die technischen Möglichkeiten hat, zum Mond und zurück zu fliegen, gibt es offensichtlich keine Maßnahme, eine Baustellenampel so zu programmieren, dass sie ihre Grünphasen am Verkehrsaufkommen ausrichtet. Ob die Verleihfirma der Baustellenampel oder die Vorgaben des Straßenverkehrsamtes hierfür verantwortlich sind, ist unerheblich. Tatsache ist, dass morgens eine Autolawine der Berufstätigen (auch in den Ferien) Richtung Innenstadt drängt, mittags ungefähr gleich bleibt und sich ab 15 Uhr wieder stadtauswärts wälzt. Zugegebenermaßen freitags schon früher, ab 13 Uhr, da dann nicht nur Schüler, sondern auch etliche Angestellte nach Hause fahren. Morgens Richtung Stadt beginnt die Autoschlange teilweise schon ab der Feuerwehr Olewig - während am anderen Ende der Ampel, wenn man denn mal dort angekommen ist, fünf Fahrzeuge stehen! Am Abend staut es sich bis zum Stadtbad in die Südallee zurück. Nun gibt es handelsübliche Zeitschaltuhren, die man vielfältig programmieren kann, da das mit der "Radarantenne" in einem Kurvenbereich offensichtlich nicht funktioniert (jemand hat die Zeit gestoppt: Die Ampelphasen sind in beide Richtungen gleich). Die Verantwortlichen sollten sich über Monate mal selbst täglich morgens und abends in den Stau stellen und dann entscheiden, ob es nicht eine unkomplizierte Lösung hier gibt. Ich bin sicher, dann würde ihnen ganz schnell etwas einfallen. Es ist mir unbegreiflich, dass die Behörden zulassen, dass unnötig Stau produziert wird. Die Bewohner der dortigen Häuser können einem leidtun. Vielleicht hilft ja doch der Trick mit der Zeitschaltuhr - einen Versuch wäre es wert! Petra Lauer, Trier