Meine Hilfe zählt: Im Einsatz für Menschen und Tiere

Meine Hilfe zählt : Im Einsatz für Menschen und Tiere

Meine Hilfe zählt: So steht es um vier Projekte – TV-Leser unterstützen Institutionen, die auf vielen Ebenen Wertvolles leisten

Der Verein Autismus Trier plant eine Ferienzeit im Felsencamp Südeifel für Kinder und Jugendliche mit und ohne Autismus. Reiten, zusammen kochen, spielen, in der Natur sein, Abenteuer erleben – all das steht auf dem dreitägigen Programm.

Was ist das Besondere an diesem „Meine Hilfe zählt“- Projekt? Autismus hat viele Gesichter. Gemeinsam ist allen Formen, dass es Betroffenen schwerfällt, soziale Zusammenhänge zu verstehen. Autisten haben Probleme, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Das inklusive Feriencamp soll dabei helfen, sowohl Hemmschwellen als auch Vorurteile abzubauen und gemeinsam Spaß zu haben.

Fast ein Drittel der erforderlichen Spendensumme von 6500 Euro ist schon zusammengekommen. Es fehlen noch 4480 Euro, damit Inklusion im Feriencamp im Süden der Eifel gelebt werden kann. Das Projekt hat die Nummer 59426.

Um verantwortungsvolle Familienplanung, die an Kosten scheitert, geht es im Projekt der Pro Familia Trier. In die Beratungsstelle in der Balduinstraße kommen immer wieder Frauen und Männer, die eine Schwangerschaft vermeiden wollen, aber wenig Einkommen haben. Die Folge: Kinder-, Eltern- und Arbeitslosengeld reichen nicht aus, um etwa eine Spirale oder ein Verhütungsstäbchen zu finanzieren.

Die Pro Familia Trier setzt sich für Menschenrechte im Bereich von Sexualität, Partnerschaft und Familienplanung ein. Seit dem Jahr 2006 führt sie sogenannte Familienplanungsberatungen durch, die gut angenommen werden - Tendenz steigend. „Frauen und Männer sollen über die Zahl ihrer Kinder und den Zeitpunkt der Geburt frei und verantwortlich entscheiden können“, heißt es auf der Internetseite von „Meine Hilfe zählt“ (www.meine-hilfe-zaehlt.de).

Insgesamt benötigt Pro Familia 1500 Euro, damit Kosten für Sterilisation sowie für Kupfer- und Hormonspiralen übernommen werden können. Das Projekt braucht noch einen kräftigen Schubs bis zur vollen Finanzierung. Es fehlen noch 1440 Euro - es läuft unter der Nummer 54800.

Für das Wohl von Tieren setzt sich der Förderverein Eifeltierheim ein. 11 200 Euro benötigen die Tierschützer, damit kranken Katzen geholfen werden kann und Tiere vor Leid geschützt werden. Auf der Internetseite von Meine Hilfe zählt schreibt Jacqueline M. unter „Aktuelle Stimmen“: „Jeder Euro zählt, um Katzen in der Not zu helfen. Wir geben immer wieder Geld für Ramsch und Kleinigkeiten aus, da tut es ja nicht weh, wenn wir es mal sinnvoller ausgeben.“

Ein Blogger unter dem Nutzernamen E.F. meint: „Ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit dem Eifeltierheim gemacht! Freundliche und hilfsbereite Menschen haben mir zu jeder Zeit weitergeholfen, egal welches Anliegen ich hatte.“

Die Tiere seien dort sehr gut untergebracht und würden immer wieder in gute Hände weitervermittelt. „Damit das auch weiterhin so bleiben kann, unterstütze ich das Eifeltierheim“, kündigt der anonyme Schreiber an.  77 Prozent sind bereits finanziert, dem Projekt „MIAU! - Tierschutznotfä(e)lle brauchen Ihre Hilfe“ mit der Nummer 58282 fehlen noch 2500 Euro - damit es Katzen gutgeht.

Einen großen finanziellen Sprung hat das 21. und jüngste Projekt der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Wittlich gemacht. Seit der Vorstellung des Projektes „Hilfe für traumatisierte IS Opfer und Flüchtlinge in Kurdistan Irak“ in der vergangenen Woche sind mehr als 1500 Euro eingegangen.

Der Kopf der Wittlicher IGFM, Katrin Bornmüller, schrieb voller Freude zwei E-Mails an den Trierischen Volksfreund und bedankte sich herzlich für die Unterstützung der TV-Leser. Heute lädt die Wittlicherin gemeinsam mit weiteren engagierten Ehrenamtlichen  den 468. Hilfstransport, der Richtung Bosnien aufbrechen wird.

Die  Tierhilfe Eifelkreis versorgt viele Streuner. Foto: Martin Recktenwald

Und seit 2014 unterstützt die IGFM Wittlich auch Flüchtlinge im Nordirak. Bornmüller macht sich immer wieder persönlich ein Bild direkt vor Ort. „Es fehlt an allem“, beschreibt sie die Situation der Geflüchteten und bittet um Spenden für die Hilfstransporte unter der Nummer 66638.

Mehr von Volksfreund