Im Frühjahr rücken die Straßenbauer an

Im Frühjahr rücken die Straßenbauer an

WALDRACH. Die Bewohner der Verbandsgemeinde (VG) Ruwer müssen in diesem Jahr wieder mit einer Reihe größerer und kleinerer Straßenarbeiten rechnen. Am "dicksten" dürfte es für die Mertesdorfer und die Morscheider kommen.

Ganz oben auf der Liste von Manfred Kopp in der VG-Bauabteilung steht in diesem Jahr Mertesdorf. Dort soll schon Mitte März der Ausbau der Straßen "Auf Krein" und Kaseler Weg beginnen, wobei auch die Verbandsgemeindewerke und die Trierer Stadtwerke mit Kanalerneuerung sowie Wasser- und Gasleitungen beteiligt sein werden. Der Gesamtausbau auf rund 900 Metern Straßenlänge ist einschließlich einer neuen Straßenbeleuchtung auf 1,8 Millionen Euro veranschlagt. Die Bauzeit soll etwa 1,5 Jahre - also bis Mitte 2008 - dauern. Kopp: "Gearbeitet wird in Abschnitten, sodass für die Anlieger eine Zufahrt zu ihren Grundstücken meist gewährleistet ist. Ein Durchgangsverkehr wird in dieser Zeit jedoch nicht mehr möglich sein."Auch in Morscheid wird es eng

Indirekt betroffen sind die Mertesdorfer wie alle Bewohner des unteren Ruwertals auch vom Ausbau der L 149/Fischweg. Nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Trier sollen die Arbeiten zwischen Trier-Ruwer und dem Klärwerk bei Mertesdorf im Sommer beginnen (der TV berichtete). Nicht einfach wird es auch für die Anrainer der Kirchstraße und der Straße "Im Winkel" in Morscheid. Zeitgleich sollen dort ab dem Frühjahr zwei Firmen am Ausbau arbeiten, wobei streckenweise auch Kanal und Wasser neu verlegt werden. "Es handelt sich dort um einen Vollausbau. Die Maßnahme wird sich wohl über den gesamten Sommer hinziehen. Wenn wir Glück haben, sind wir vor dem Winter fertig", sagt Kopp. Nicht störend werde sich die in Morscheid ebenfalls geplante Straßenerschließung im Baugebiet "Kirtel" auswirken. In Waldrach soll die begonnene Enderschließung des Baugebiets "Im Goldkäulchen" abgeschlossen werden (der TV berichtete). Ein verhältnismäßig umfangreiches Projekt, das sich aber kaum auf das innerörtliche Verkehrsgeschehen auswirken dürfte. "Nicht unproblematisch wegen der Anfahrt zu den Firmen und Geschäften" könnte laut Kopp aber die Fertigstellung der Straßen im Gewerbegebiet "Köschwies" werden, die derzeit noch ohne Deckschicht daliegen. Kopp: "Während der Arbeiten, die im Frühjahr beginnen, wird es nicht ohne Behelfszufahrten gehen." Als kleinere und unproblematische Straßenprojekte in Regie der Ortsgemeinden werden genannt: Bau einer Sackgasse zur Erschließung des Baugebiets "Wehlenkopf" in Farschweiler, Erschließung des Baugebiets "Langflur" in Gusterath, weitere Erschließung des Baugebiets "Kirschbäumchen" und Teilausbau der Waldracher Straße in Osburg, Erschließungsarbeiten im Baugebiet "Aetel II" und Ausbau der Wilmericher Straße in Pluwig sowie die Fertigstellung der Straßen im Baugebiet "Ronnheck" in Schöndorf. Auf der Agenda des LBM Trier stehen noch zwei Landstraßenausbauten: der Teilausbau der K 64 zwischen Gutweiler und Sommerau und der Ausbau der stark sanierungsbedürftigen L 146 von Pluwigerhammer nach Schöndorf. Nach Angaben der Landesbehörde soll die K 64 von Gutweiler nach Sommerau auf eine Breite von 4,50 Meter erweitert werden. Vorgesehen sind auch befestigte Randstreifen. Lambert Norta (Landesbetrieb LBM): "Der Ausbau soll noch in der zweiten Jahreshälfte begonnen werden." In der Auschreibungsphase befindet sich laut Norta auch der Ausbau der L 146 Pluwigerhammer/Schöndorf.