Immer wieder der Leoplatz

Freude über realisierte Projekte und Frust, weil viele Pläne immer noch in den Schubladen liegen: Zum Jahreswechsel blicken die 19 Trierer Ortsvorsteher zurück und voraus - und sagen, was sie 2017 gerne über ihren Stadtteil im TV lesen würden. Heute: Jutta Föhr (SPD) aus Trier-Süd.

Jutta Föhr.TV-Foto: Roland Morgen. Foto: roland morgen (rm.) ("TV-Upload morgen"

Das war 2016: Auch in diesem Jahr hat sich der Ortsbeirat von Trier-Süd wieder vielfältig mit Vorlagen beschäftigt, die den Stadtteil direkt und indirekt betreffen. Hier einige Beispiele unserer Arbeit: wir haben wieder Einrichtungen, z.B. die Kita Spatzennest, finanziell unterstützt und uns mit den Ideen der Bürgerinnen und Bürgern im Bürgerhaushalt auseinandergesetzt. Es wurde uns der Flächennutzungsplan der Stadt Trier vorgestellt und auch die Einrichtung des Förder- und Beratungszentrums Trier in der Medardschule.
Das kommt 2017: Ein immer noch wichtiges und noch nicht realisiertes Projekt ist die nicht vorhandene Verkehrsführung auf dem Leoplatz. Dort sind wir vom Ortsbeirat schon länger bemüht ein Konzept zu erreichen, wie der Platz durch Markierungen für alle beteiligten Verkehrsteilnehmer, sei es zu Fuß oder mit dem Fahrzeug, eine Ordnung erhält und jeder weiß wie er sich zu verhalten hat. Auch wäre es schön, wenn dadurch die Parkmöglichkeiten deutlich geregelt wären. Wir werden auf jeden Fall 2017 dran bleiben.
Wir haben 2016 geglaubt unser Beleuchtungskonzept für die Verbesserung der Bahnunterführung an der Löwenbrückener Straße würde umgesetzt. Das sollte ja ein Pilotprojekt sein, um die Unterführung neu auszuleuchten, damit die Situation verbessert und die Unterführung nicht mehr als Angstraum gesehen wird. Mittlerweile kümmern sich die Stadtwerke um die Straßenbeleuchtung in Trier und unser Konzept ist wohl etwas in Vergessenheit geraten. Ich gehe davon aus, dass wir Anfang 2017 vorgestellt bekommen, wie man die Unterführungen beleuchten kann, und nach zeitnaher Umsetzung und Sanierung die Bürgerinnen und Bürger sicher und beruhigt die Unterführungen an der Löwenbrückener -, der Heiligkreuzer - , der Töpfer- und der Albanastraße benutzen können.
Ich hoffe, dass diese zwei dringenden Projekte 2017 umgesetzt werden können. Wir, die Kollegen und Kolleginnen des Ortsbeirates von Trier-Süd und ich, werden auch 2017 unser Bestes für unseren Stadtteil geben.
Diese Schlagzeile
... würde Jutta Föhr 2017 gerne im TV lesen:
2018 wird die Aulbrücke ganz überraschend gebaut. red

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