In Barbeln im Grünen lernen

TRIER-SÜD. (cofi) Was auf dem Pausenhof der Barbara-Grundschule gemacht wird, kommt nicht nur den Schülern, sondern allen Kindern des Stadtteils zugute. Denn der Platz wird auch am Nachmittag zum Spielen und als Treffpunkt genutzt. Ein Grund mehr für den Ortsbeirat Trier-Süd, Schulleiterin Nicole Post bei ihren Plänen zu unterstützen.

Die letzte Sitzung des Ortsbeirates vor der Kommunalwahl startete mit einer Ortsbegehung, bei der sich die Politiker von Schulleiterin Nicole Post zeigen ließen, wo auf dem Schulhof künftig ein neuer Sandkasten und Kletterstangen aufgebaut werden könnten. Förderverein, Schulelternbeirat und Rektorin verfolgen daneben auch den Plan, ein grünes Klassenzimmer auf dem Pausenhof einzurichten. Günstig dafür erscheint die erhöhte Grünfläche neben dem Schulgebäude am Zugang aus Richtung Friedrich-Wilhelm-Straße.Fußgängerbereich soll sicherer werden

Im Februar beschloss der Ortsbeirat, die Barbara-Grundschule zu unterstützen und genehmigte einen Zuschuss von 3740 Euro für eine Torwand, den Kauf einer Küchenzeile und für die Farb-Auffrischung der Spielelemente auf dem Schulhof. Nun wurden der Schule noch einmal 5000 Euro zugesichert, der für die weitere Gestaltung des Pausenhofes verwendet werden soll. Welche der gewünschten Maßnahmen davon realisiert werden, überlässt der Ortsbeirat der Schule. Da die Festsetzung der Mittel für den Teilhaushalt 2005 noch ausstand, einigten sich die Fraktionssprecher außerhalb Sitzung auf die Aufteilung der Summe auf die drei Bereiche Jugend-Einrichtungen, Spielgeräte für das Gebiet Schammat und St. Matthias und Spielplätze. In der folgenden Beratung ging es dann zum einen um einen Antrag des Schammatdorfes. Die Anschaffung einer Tischtennisplatte bezuschusst der Ortsbeirat mit 750 Euro. Zum anderen beantragte der Jugendtreff Südpol Mittel für den Kauf von Möbeln für das Büro im neuen Domizil in der Barbara-Grundschule. Der Ortsbeirat kam aber überein, dass nur Maßnahmen unterstützt werden sollen, die direkt den Jugendlichen zugute kommen und wird von den Südpol-Verantwortlichen Vorschläge einholen. Ortsvorsteher Werner Schulz berichtete im weiteren Verlauf vom schlechten Zustand der Bürgersteige in der Hohenzollernstraße, die mit kleinen Pflastersteinen zur Stolperfalle würden. Der Ortsbeirat fordert von der Stadt, dass der Fußgängerbereich verkehrssicher gemacht werde. Zum Thema Aulstraße konnte Schulz nur berichten, dass der Ausbau der Straße, nachdem auf einem Teilstück der Kanal verlegt worden ist, stocke und in diesem Jahr nichts mehr passieren werde. Auch das Landesmuseum, das dort Anfang Mai mit Grabungen beginnen wollte, habe die Arbeit noch nicht aufgenommen. Der Gehweg vor dem Gebäude in der Medardstraße 32, der sich immer noch im Bauzustand befinde, sei für Fußgänger und Rollstuhlfahrer nicht zu nutzen, zudem würde er von Autos zugeparkt, berichtete Ortsvorsteher Schulz zum letzten Tagesordnungspunkt. Noch einmal soll die Verwaltung mit Nachdruck dazu aufgefordert werden, den Weg zu befestigen.

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