In der Nacht Kirchen betrachten

Trier · Erstmals findet am Freitag, 22. November, auf dem Gelände des Ordens und des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier eine Nacht der offenen Kirchen und Kapellen statt.

Trier. "Mit der Nacht der offenen Kirchen wollen wir einen ganz besonderen Zugang zu den Gotteshäusern auf unserem Gelände ermöglichen. Es sind Orte, die Zeugnis ablegen für das Vertrauen vieler Menschen auf die Hilfe und Nähe Gottes, gerade in Situationen des Leidens", erklärt Markus Leineweber, Hausoberer am Brüderkrankenhaus und Initiator der Veranstaltung. Die auf die unterschiedlichen Kirchenräume ausgerichteten Programme sollen nicht nur zur Besichtigung einladen, sondern zur Begegnung mit dem Raum, unterschiedlichen Menschen, sich selbst und mit Gott, sagt Leineweber.
In der Krankenhaus- und Klosterkirche singt von 20 Uhr bis 21 Uhr der Kammerchor Cantores Trevirenses unter Leitung von Matthias Balzer Werke von Heinrich Schütz, Maurice Duruflé und Felix Mendelssohn Bartholdy. Von 21.30 Uhr bis 22.30 Uhr spielt der Berliner Solo-Cellist Ludwig Frankmar unter anderem Werke von Telemann und Bach. Ab 23.15 Uhr singt der Männerchor der Trierer Sängerknaben unter Leitung von Volker Krebs Motetten aus vier Jahrhunderten. Bereits ab 19 Uhr bieten die Brüder eine "Suppenspeisung" in der Villa St. Vinzenz an, wo seit 1997 die Sozialküche des Ordens untergebracht ist. In der Augustinuskapelle, im Bereich des Tagungs- und Gästehauses gelegen, findet von 20 Uhr bis etwa 22 Uhr eine Gebetszeit mit Gesängen aus Taizé statt. In der Maria-Hilf-Kapelle liest von 20.30 Uhr bis 22.30 Uhr der Journalist Thomas Vatheuer aus den Schriften von Peter Friedhofen. Maria-Hilf-Kapelle und Augustinuskapelle werden durch eine Lichtinstallation hervorgehoben.
Die Veranstaltung endet mit einem gemeinsamen Schlussgottesdienst unter Leitung von Monsignore Pfarrer Helmut Gammel in der Augustinuskapelle, der um 24 Uhr beginnt.
Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, Spenden sind willkommen. red
Infos: www.bk-trier.de