In die Kaserne

Auch diese beiden Leser äußern sich zum Umzug des Polizeipräsidiums:

Da muss man sich schon wundern. Da soll in meiner alten Heimat Trier ein neues Polizeipräsidium gebaut werden, und ich frage mich, wo das Problem liegt. Ohne in die Tiefen "polizeitaktischer Erwägungen" einzudringen, fällt mir sofort mein früherer Stationierungsort, die General-von-Seidel-Kaserne, die leider 2008 geschlossen werden soll, ein: Ein riesiges Areal in verkehrsgünstiger Lage, ohne dabei innerstädtisch zu sein; technisch gut ausgerüstete Anlagen und Gebäude mit einem schon jetzt sehr hohen Sicherheitsstandard; IT-In-House-Vernetzung mit Rechenzentrum; unterbrechungsfreie Notstromversorgung; Richtfunkturm; Hubschrauberlandefläche; elektronische Zugangskontrollanlagen; hervorragend ausgestattete Wirtschaftsgebäude; viele Parkplätze - und all das neben der JVA. Was kann "polizeitaktisch" gegen diese Möglichkeit sprechen? Vielleicht, dass man Steuer-Millionen ausgeben muss? Wer sich da bei der Suche schwer tut und einen teuren Neubau anpeilt, der hat entweder die Haushaltslage noch nicht begriffen oder sucht eine neue Spielwiese für Städteplaner und Architekten. Stefan Simmnacher, Düsseldorf Bernhard Simmnacher, Pellingen

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