In London gibt es an jedem Sonntag einen Karl-Marx-Rundung, der am Picadilly-Circus beginnt

Geschichte : Marx-Walk: Sonntag ab Picadilly-Circus

London erinnert an den Sohn der Stadt Trier mit einem Rundgang.

Was haben London und Trier gemeinsam? Beide Städte erinnern in diesem Jahr an den großen Denker Karl Marx. Am Picadilly-Circus, in der Weltstadt an der Themse, bietet sich jeden Sonntag, 11 Uhr, die Gelegenheit, den „Karl-Marx-Walk“ zu gehen. Marx wird dabei als der einflussreichste Denker der Neuzeit bezeichnet, dessen Lebensgeschichte Komödie und Tragödie, Liebe und Hass, Hoffnung und Verzweiflung kombiniere.

Der Marx-Walk wird  unter  www.Marxwalks.com wie folgt beworben: „We walk you through the story of his life in London and explain his ideas and their influence on human destiny. We take you to the places in and around Soho where Marx lived and worked, show you traces of the London he knew, and tell the extraordinary tale of this man who could change the word“. Das hört sich in der Weltsprache Englisch sehr gut an. Bei diesem Rundgang werden also die Stationen von Marx’ Leben in   London besucht, seine Ideen und ihr Einfluss auf das Schicksal der Menschen aufgezeigt.  Erzählt wird die Geschichte des Mannes, der die Welt verändern würde.

Ob Queen Elizabeth den Marx-Walk schon gegangen ist?  Vermutlich nicht.

Aber es ist doch was ganz Besonderes, dass dem Sohn der Stadt Trier in einer Metropole mit mehr als acht Millionen Einwohnern so viel Ehre zuteil wird.

Auch durch Marx’ Heimatstadt Trier gibt es im Jubiläumsjahr unterschiedliche Stadtführungen auf den Spuren des Philosophen – mal mit Kostümen, mal mit Schauspiel, Gesang oder Wein.  Angebote in Trier unter https://www.trier-info.de/karl-marx

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