INFRASTRUKTUR

Zur Berichterstattung über Schimmelbelastung im Kindergarten St. Clemens in Trier-Ruwer:

Mit großer Sorge haben wir die Berichte über die Schimmelprobleme nun auch im Neubau des Kindergartens St. Clemens in Ruwer gelesen. Dadurch wird die ohnehin schon vorhandene Problematik der Kindergartenplätze in Ruwer vor allem für Kinder unter drei Jahren weiter verschärft. Wir haben unseren Sohn bereits in der 20. Schwangerschaftswoche im Kindergarten angemeldet. Heute ist unser Sohn 16 Monate alt, aber auf einen Kindergartenplatz müssen wir noch warten. Mehr noch, er ist auf der Warteliste irgendwo nur im Mittelfeld. Das heißt: Wann wir einen Platz erhalten, steht noch völlig in den Sternen. Durch die Schließung des Neubaus wurde nun auch noch ein Aufnahmestopp ausgesprochen. Zeitweise werden zehn Kinder der U3-Gruppe des Kindergartens St. Clemens in Waldrach und acht Kinder in Kernscheid (!) betreut. Es ist auch nicht nachzuvollziehen, dass es als Einwohner von Ruwer nicht möglich ist, sein Kind im Kindergarten in Kenn, Mertesdorf oder den weiteren Gemeinden im näheren Umkreis anzumelden. Begründung ist wohl, dass Ruwer zur Stadt Trier gehört, während die Gemeinden im Umkreis zu den jeweiligen Verbandsgemeinden gehören. Das ist absolut unverständlich. Die Situation im Umkreis bei den Kindergartenplätzen ist deutlich entspannter. Hier müssen die Stadt und die umliegenden Gemeinden besser zusammenarbeiten! Bezüglich der aktuellen Situation des Kindergartens St. Clemens in Ruwer aufgrund der Schimmelproblematik sind die Stadt Trier und die umliegenden Verbandsgemeinden Ruwer und Schweich gefordert, schnellstmöglich eine gemeinsame Lösung zu finden, die eine möglichst ortsnahe Betreuung der Kinder aus Ruwer bis zur Sanierung des Gebäudes des Kindergartens St. Clemens sicherstellt. Auch müssen weitere Kinder aufgenommen werden können! David Schaack und Klaudia Kamrad-Schaack, Trier