iNFRASTRUKTUR
Als ich morgens mit 50 Kilometern pro Stunde durch Hohensonne fuhr, sprang mir die veränderte Landschaft deutlich ins Gesicht. Ich dachte, was ich schon seit Monaten denke: schade um die schönen Häuser! So sehr ich die Anwohner ja verstehe und so sehr die Masse an Verkehr dort sicherlich nervt - um die völlig intakten Häuser tut es mir in der Seele leid.
Wertvolle Bausubstanz wird für eine aus meiner Sicht nicht wirklich sinnvolle Baumaßnahme geopfert. Die Leute wurden umgesiedelt. Die Straße wird tiefergelegt, der Lärm wird für die verbleibenden Anwohner minimal gemildert. Beton hallt, und statt Tempo 50 darf dann nach Fertigstellung sicherlich schneller gefahren werden. Ein tiefer Graben verläuft bald durch Hohensonne, der den Steuerzahler eine ganze Menge Geld gekostet hat und noch kosten wird. Manfred Rosar, Ralingen