INFRASTRUKTUR

Zum Bericht "Walzermelodien in Pastellfarben - 3200 Besucher feiern, singen und tanzen beim Konzert von André Rieu und seinen Musikern in Trier" (TV vom 13. Februar):

Meine Frau und ich haben das André-Rieu-Konzert in der Arena Trier besucht. Als Ortsfremde wussten wir nicht, dass man in Trier für ein Indoor-Konzert mit Gummistiefeln und Wetter-Schutzbekleidung ausgerüstet sein muss. Wir waren nichts ahnend der Parkplatzbeschilderung Arena gefolgt, um in einem Kilometer Entfernung auf einem verschlammten Parkplatz zu landen. Natürlich waren wir vom Schuhwerk her nicht gerüstet, um den weiten Hin- und Rückweg durch Matsch und Regenwetter klaglos zu überstehen. Das steigerte unsere Freude am Konzert ungemein. Dass man dann hinterher auch noch eine halbe Stunde bei Regen vor dem einzigen Kassenautomaten in der Schlange stehen muss, setzt dem Ganzen die Krone auf. Da konnten wir noch froh sein, dass die Wege schnee- und eisfrei waren, was zu dieser Jahreszeit wohl mehr ein Zufall ist. Wir sind der Meinung: Wenn es die Stadt schon nicht schafft, die notwendigen Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe der Arena zu schaffen, dann wäre ein Shuttlebus wohl das Mindeste, was man erwarten darf. So jedenfalls ist die Situation eine veritable Blamage für eine Weltstadt wie Trier. Hans G. R. Schneider, Nonnweiler