Initiative des Trierer Club Aktiv: Inklusion soll keine Illusion bleiben

Initiative des Trierer Club Aktiv: Inklusion soll keine Illusion bleiben

Am kommenden Dienstag startet eine Reihe mit "Trierer Inklusionsgesprächen". Ziel der Initiative des Club Aktiv ist es, die Situation von Menschen mit Behinderungen umfassend und auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu verbessern. Zum Auftakt geht es um die UN-Konvention zu Behindertenrechten und ihre Umsetzung.

Trier. Das vom Club Aktiv initiierte Projekt "Gemeinsam von Anfang an" startete im letzten Jahr mit einer Konferenz zum Thema "Inklusive Schulen". Inzwischen ist es gelungen, über eine Projektförderung der Aktion Mensch bis zum Jahr 2013 die Arbeit auszubauen und zu verstetigen.
Themen wie inklusive Ferien- und Freizeitgestaltung, eine ausleihbare Literatur- und Mediensammlung zum Thema Inklusion, aber auch eine mobile Rampe für Veranstaltungen gehören zum Angebot der Anlaufstelle, ebenso wie die Vermittlung versierter Referenten (Kontakt und Infos: Ulrike Reichmann, 0651/97859215).
Mit der Reihe "Trierer Inklusionsgespräche" will man nun einen Schritt weiter gehen. Verantwortliche aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft sollen sich regelmäßig austauschen, Ideen entwickeln und bessere Möglichkeiten der Inklusion ausloten. Beteiligt sind Partner wie die Initiative "Eine Schule für alle in der Region Trier" und die Arbeitsgemeinschaft "Öffnen für Inklusion". Bei der ersten Runde werden kommunale Verantwortliche aus den Bereichen Schulen, Kitas, Wohnen, Freizeit/Kultur und Arbeit den aktuellen Stand der Inklusion darlegen - und natürlich Rede und Antwort stehen.
Die öffentliche Veranstaltung beginnt am Dienstag, 13. März, um 18 Uhr im Zentrum des Schammatdorfs in Trier-Süd. DiL
Der Begriff "Inklusion" bezeichnet den Anspruch, behinderte Menschen nicht in eigene Lebensräume zu separieren, sondern ihnen in möglichst allen Bereichen der "Normalos" die Teilhabe zu ermöglichen.