"Innovativ wirken und heiße Eisen anfassen"

"Innovativ wirken und heiße Eisen anfassen"

Menschen beraten, die die Arbeit von Stiftungen kennenlernen wollen oder sogar selbst stiften möchten - nur eines der Ziele der Mitarbeiter des Stiftungszentrums des Bistums Trier, dessen Räume in der Kochstraße vor kurzem eingeweiht wurden.

Trier. (red) Mit einer Vesper im Trierer Dom und einer Feierstunde in den neuen Räumen ist das Stiftungszentrum des Bistums Trier in der Kochstraße eingeweiht worden. Georg Holkenbrink, ständiger Vertreter des Diözesanadministrators, dankte in seiner Ansprache während der Vesper den zahlreichen Stiftern, die bereits einen Beitrag für die Stiftung "Menschen in Not" und die "Bischof-Stein-Stiftung" geleistet haben.

Aufgabe des Stiftungszentrums ist es, die im Dezember 2004 gegründete Stiftung "Menschen in Not - Caritas-Stiftung im Bistum Trier" und die im Januar dieses Jahres gegründete "Bischof-Stein-Stiftung" aus- und aufzubauen, die Anliegen der beiden Stiftungen und ihrer Treuhandstiftungen in die Öffentlichkeit zu bringen und Beratungsstelle für Stifter zu sein. "Stiftungen haben besondere Privilegien: Mit dem eigenen Vermögen können sie langfristige Finanzierungen angehen, sind unabhängig in ihren Entscheidungen, können innovativ wirken und sogar heiße Eisen anfassen", erläuterte Winfried Görgen, Leiter des Stiftungszentrums. Diözesanadministrator Robert Brahm segnete anschließend die neuen Räume und übergab sie ihrer Bestimmung. Görgen will in den Räumen gemeinsam mit seinen Mitarbeitern Rosemarie Radant und Wilhelm Dienhart Menschen beraten, die die Arbeit von Stiftungen kennenlernen wollen oder sich mit dem Gedanken tragen, selbst zu stiften. Das Zentrum wirbt um Zuwendungen für Stiftungen, hilft beim Aufbau von eigenen Stiftungen und betreut diese per Treuhandvertrag.

Informationen: Stiftungszentrum des Bistums Trier, Telefon 0651/14519570, E-Mail stiftungszentrum@bistum-trier.de oder im Internet unter www.stiftungszentrum-trier.de