Insekten fehlen
Zu Berichten über Solarparks in der VG Schweich:
Bauernvertreibungen haben in Deutschland eine lange Tradition. Jede Epoche hat da ihr Ding durchgezogen. Nur ist nicht mehr bekannt, um was es eigentlich ging und wer dafür die Verantwortung übernahm. Diesmal ist es aber ganz anders: "Fähige Köpfe" wollen eine vernünftige Solarenergie betreiben. Das heißt: Verdunstungsfläche, die zur Klimaregulation nötig ist, wird konsequent zurückgedrängt. Zusätzliche Wärme wird durch weitere Flächenversiegelung gewonnen. Außerdem wird dem aktuell zu beobachtenden Niedergang der Insekten nachgeholfen. Denn dringt eine Biene, Hummel oder Mücke (so genannte Tiefflieger) in die Solarparks und verfängt sich in den Modulgassen, können sie in der dort aufgestauten Hitze von 50 bis 60 Grad nicht überleben. Aktuell sind aufgrund fehlender Bestäubung große Ernteausfälle bei Steinobst zu beobachten, da hier dieses Jahr keine fürs Steinobst nötige Mehrfachbestäubung stattfand. Abschließend bleibt festzuhalten, dass Solarmodule direkt auf Gebäude gehören, die auch gleich den erzeugten Strom nutzen.
Margret Feiten, Trier
Umwelt