Integration beginnt im Kopf

TRIER. (red) Der Caritas-Sonntag wird am 17. September in den Gemeinden des Bistums Trier begangen. Die Kollekte in den Gottesdiensten ist dann für die Caritas-Arbeit bestimmt. Die Hälfte des Geldes verbleibt direkt in den Pfarreien und wird vor Ort für karitative Aufgaben genutzt.

Anlässlich des Caritas-Sonntags hat der Trierer Bischof Reinhard Marx die Christen im Bistum in einem Aufruf, der in den Gottesdiensten am 10. September verlesen wurde, gebeten, durch eine Gabe die vielfältigen Anliegen der Caritas zu unterstützen. Die Aufmerksamkeit der Menschen wird von der Caritas in diesem Jahr vor allem auf die Integration von Menschen gelenkt, die aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind und hier Heimat und Lebensperspektiven suchen. "Integration beginnt im Kopf. Für ein besseres Miteinander von Deutschen und Zuwanderern", lautet das diesjährige Motto. "Die Liebe und Unterstützung, die wir selbst durch Gott erfahren, hilft uns, eigene Grenzen zu überwinden und Menschen unterschiedlichster Art offen zu begegnen. Der Geist Gottes hilft uns, gute Ideen mit anderen in die Tat umzusetzen und gemeinsam eine Zukunft miteinander zu entwickeln", betont Bischof Marx. Er erinnert daran, dass Jesus immer wieder die Menschen aufgesucht habe und denen beigestanden sei, die am Rande der Gesellschaft gestanden haben. "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" - diese Aufforderung habe er nicht nur verkündigt, sondern selbst vorgelebt. Eingeladen und aufgefordert zum Dienst am Nächsten, zur Caritas, seien alle. Bischof Marx: "Die Caritas der Kirche steht bis heute in unserer Gesellschaft für konkrete Hilfe und den Einsatz für die Menschen, die Unterstützung und Hilfe benötigen."