Ja zum Bahn-Werk
Die Bahn baut ihr Instandhaltungswerk für Nahverkehrszüge in Trier weiter aus. Vier Millionen Euro kostet die Erweiterung des bestehenden Hallenkomplexes. Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren rund 15 Millionen Euro in das Werk investiert.
Trier. Die Bahn sagt "Ja" zum Standort Trier: Sie investiert weitere vier Millionen Euro in das Instandhaltungswerk an der Avelsbacher Straße. Durch die Erweiterung des Hallenkomplexes entsteht so eine multifunktionale Anlage zur Wartung von Reisezugwagen und den im Nahverkehr eingesetzten Triebwagen. Den Startschuss für die Bauarbeiten, die 2010 abgeschlossen sein sollen, gab gestern Carsten Kühl, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, gemeinsam mit Oberbürgermeister Klaus Jensen, Politikern und Konzernvertretern der Bahn.
Kühl unterstrich die Bedeutung der Bahn als Arbeitgeber in der Region und versprach, weiterhin am Ausbau des Rheinland-Pfalz-Taktes festzuhalten: "In den vergangenen Jahren sind 13 zwischenzeitlich stillgelegte Regional-Strecken reaktiviert worden, bis 2015 soll die Zahl der Zugkilometer um weitere 20 Prozent steigen."
Auch Oberbürgermeister Klaus Jensen betonte die Bedeutung des Werkes für die Stadt und die Region. Er habe das Werk bereits vor zwei Jahren besucht, und damals habe es durchaus Zukunftsängste gegeben. Umso mehr freue er sich über die weiteren Investitionen der Bahn. "Der Spatenstich heute ist ein positives Zeichen", sagte Jensen.
Seit Anfang 2001 hatte die Bahn bereits 15 Millionen Euro in den Um- und Ausbau des Werkes, in dem 362 Mitarbeiter beschäftigt sind, investiert. In fünf Bauschritten ist die Anlage stückweise erweitert worden, zuletzt wurde eine Außenwaschanlage gebaut.