"Ja" zum Diakon

TRIER. (LH) Bischof Reinhard Marx weihte am Samstag im Trierer Dom zehn Männer zum Diakon. Der Leitgedanke der Weihe-Messfeier orientierte sich an dem Bibelwort: "Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen, und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden" (Jer 1, 7b).

Es sei ein "großes Geschenk", das gefeiert werde, unterstrich Bischof Reinhard Marx, wenn "Männer mit Lebenserfahrung, sich in der Familie bewährt, ,Ja' sagen zum Beruf des Diakons". Auf die Frage, ob sie auch bereit seien für ihre neue Aufgabe, antworteten die Kandidaten in dem Weihegottesdienst im Dom zu Trier mit "Ja, hier bin ich". "Weißt du, ob sie würdig sind?", fragte der Bischof den Verantwortlichen für die Diakone bei der Vorstellung: "Ich bezeuge, dass sie für würdig gehalten werden", so die Antwort. Darauf der Bischof: "Mit dem Beistand unseres Herrn und Gottes, Jesus Christus, des Erlösers, erwählen wir diese unsere Brüder zu Diakonen." Im Einzelnen handelt es sich dabei um Oliver Besch, (St. Wendel, Niederlinxweiler), Andreas Denner (Rayerschied), Wolfgang Drehmann (Losheim), Karl Werner Fachinger (Niederheimbach), Klaus Feltes (Gerolstein), Vinzenz Geltz (Ayl), Peter Munkes (St. Wendel), Alexander Groß (Schiffweiler-Stennweiler), Peter Munkes (St. Wendel-Urweiler), Horst-Peter Rauguth (Saarbrücken, Dudweiler), Peter Schwaller (Ferschweiler), Ingolf Siefferath (Badem) und Martin Simon (Ottweiler Fürth). Der Trierer Oberhirte dankte den Ehefrauen der Kandidaten, dass sie deren Ja-Wort unterstützen. "Diakone sollten Auge des Bischofs sein". Ob ein Kirchturm renoviert werde sei wichtig, bei all den Sorgen der Kirche. "Wichtiger ist: Haben wir die Armen in unserer Mitte oder sind sie außen vor." Dies im Blickfeld zu haben, sei mit eine Aufgabe der künftigen Diakone. Das Gespür für kranke, schwache, demente Menschen zu haben werde schwächer, meint Marx: "Ich spüre es." Daher sei die Kirche aufgerufen, "die Wachheit in unseren Gemeinden aufrecht zu erhalten für die neue Not, die auf uns zukommt", sagte Marx.

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