Jahresbericht und Ehrungen

Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann, hat Vorsitzender Wolfgang Reiland bei der Mitgliederversammlung des Ortsvereins Ehrang im Deutschen Roten Kreuz präsentiert.

Trier-Ehrang. (LH) Usus schon seit Jahrzehnten: Immer um den "Kalten Mittwoch" (Buß- und Bettag) herum versammeln sich die Ehranger Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zu ihrem Jahrestreffen. 1756 fördernde Mitglieder, 79 Aktive, 33 Jugendrotkreuzler und ein Ehrenmitglied lautete die neueste Personal-Bilanz, die der Vorsitzende Wolfgang Reiland im Ernst-Freichel-Saal im Rotkreuzheim präsentierte: "Darauf können wir stolz sein."

Während die Zahl der Förderer leicht zurückging, legten die Blutspender stark zu: Den 1967 Spendern (2007) stehen 2062 Spender (2008, damit plus 95) gegenüber - bei insgesamt 16 Blutspendeterminen in Ehrang, Welschbillig und Zewen. "Mit 5892 Stunden sind wir im Sanitätsdienst mit Abstand Spitzenreiter im DRK-Kreisverband Trier-Saarburg", sagte Reiland und dankte allen, die sich im oder für das DRK engagieren. 15 895 ehrenamtliche Stunden seien im vergangenen Jahr zusammengekommen. Von Reiland besonders erwähnt: die "sehr erfreuliche Entwicklung" bei der JRK-Gruppe in Zemmer. Beim Bezirkswettbewerb hätten sich die jungen Leute "sehr wacker geschlagen", dadurch qualifiziert und auch auf Landesebene beachtliche Leistungen gezeigt.

In ganz Rheinland-Pfalz bekannt seien die Ehranger - nicht nur für ihre "Gulaschkanone": Im Verpflegungsbereich gehörten sie zu den leistungsstärksten ihrer Art im Land. Eine erfreuliche Entwicklung habe der Beitritt des DRK-Ortsvereins Zewen genommen. Reiland: "Wie beim Rotkreuz üblich funktioniert die Zusammenarbeit problemlos." Die finanzielle Situation des Ortsvereins sei zufriedenstellend, berichtete Schatzmeister Walter Lamm. Die höheren Reparaturkosten hätten aufgrund geringerer Spritkosten ausgeglichen werden können. Größere Beschaffungsmaßnahme: Für den 24 Jahre alte Mannschaftsbus müsse ein Ersatzfahrzeug her.

Bislang einzigartig im Ehranger Roten Kreuz ist, dass jemand für 65 aktive Jahre geehrt wird. Ehrenmitglied Helene Flad sei der "Inbegriff des DRK in Ehrang", sagte der Vorsitzende,. Sie sei immer da, habe nie Rücksicht auf eigene Interessen genommen und das Ehranger Rotkreuz überhaupt erst groß gemacht.

Ehrungen: 45 Jahre: Dieter Kratz; 40 Jahre: Dieter Ertz (Zewen), Rita Donner (Zemmer); 35 Jahre: Ursula Willems (Zemmer); 30 Jahre: Rosemarie Ertz, Johannes Hoffmann (beide Zewen); 25 Jahre: Wolfgang Lautwein (Ehrang); 15 Jahre: Gunther Butschan, Gerhard Jäckels (beide Ehrang); zehn Jahre: Rainer Plunien, Vera Prochnow (beide Ehrang), Marianne Schmitt (Butzweiler), Torsten Fusenig (Zewen), Dennis Schabio, Michael Becker, Celina Schabio, Michael Schneider, Jens Ottenbreit, Alexander Elsen, Christina Elsen, Daniela Elsen (alle Zemmer); fünf Jahre: Lukas Schmitt (Ehrang), Sonja Hoffmann (Zewen), Joshua Schneider (Zemmer).

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