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Jahresrückblick für Trier und Trier-Saarburg: Was wichtig war, was wichtig bleibt

Das Jahr 2019 : Jahresrückblick für Trier und Trier-Saarburg: Was wichtig war, was wichtig bleibt

Straßenbaustellen, Wohnungsknappheit und die Diskussion um einen Globus-Markt – Der große TV-Rückblick startet. Klicken Sie sich durch – auf volksfreund.de können Sie das Jahr noch einmal erleben.

Mit seinem Jahresrückblick lädt der Trierische Volksfreund ein, sich an die wichtigen Ereignisse in der Region im Jahr 2019 zu erinnern. Jeweils auf Doppelseiten präsentieren wir heute und in den kommenden drei Tagen Bilder, die im Gedächtnis bleiben.

VERKEHR Straßenbaustellen und die Folgen für die tägliche Fahrt zur Arbeit oder zum Einkauf waren immer wieder dominierende Themen in der Stadt Trier und im Trierer Land. Erfreulich: Die Situation auf der B 51 bei Hohensonne hat sich nach vier Jahren Bauzeit entspannt. Dort rollt der Verkehr seit September kreuzungsfrei. In Trier war dagegen das Jahr bis zum Ende von Großbaustellen dominiert – besonders in den westlichen Stadtteilen. Der Ausbau der Luxemburger Straße, der Kreiselbau Im Speyer und das Chaos wegen der kurzfristigen Sperrung der Kölner Straße bleiben in Erinnerung. Mit dem geplanten Kreisverkehr an der Römerbrücke droht ab Mitte 2020 neues Ungemach. Mit Sicherheit bleibt es – auch angesichts notwendiger Kanalsanierungen der Stadtwerke – nicht dabei.

WOHNUNGSMARKT Eng geht es auch auf dem Trierer Wohnungsmarkt zu. Grundstücks- und Mietpreise steigen deutlich – mit Auswirkungen auf die Gemeinden außerhalb. Nach dem Stopp des Baugebiets Brubacher Hof durch neue Mehrheiten im Stadtrat nach der Kommunalwahl wird bezahlbarer Wohnraum in den kommenden Jahre noch knapper. Die Bürgerinitiative Rettet Brubach feiert dennoch den Erfolg ihres beharrlichen Widerstands. Die Entscheidungen für die Baugebiete Castelnau Mattheis und das Burgunderviertel erscheinen umso wichtiger. Und die archäologischen Untersuchungen auf dem Gelände des denkmalgeschützten Klosters Olewig stehen symbolisch für die Wohnprojekte privater Investoren.

EINZELHANDEL Über Erweiterungen in der Einkaufswelt wird 2019 in der Stadt Trier ebenso diskutiert wie in Schweich und anderen Gemeinden. Dominierend ist dabei der Streit um die Ansiedlung eines Globus-Markts. Die Mehrheit im Trierer Stadtrat verhindern mit Unterstützung der Dezernenten eine schnelle Lösung im Gewerbegebiet auf der Eurener Flur und eine Änderung des Einzelhandelskonzepts. Der verärgerte Oberbürgermeister Wolfram Leibe überträgt daraufhin die Verantwortung für beide Themen an die Dezernenten Thomas Schmitt und Andreas Ludwig. 2020 soll nun ein neuer Anlauf gemacht werden – mit drei möglichen Standorten.

KULTUR Aber natürlich ist da auch noch das Dauerthema Stadttheater. Nachdem Abriss und Neubau vom Tisch sind, soll die Spielstätte nun für rund 50 Millionen Euro saniert werden. Für weitere sieben Millionen Euro soll das Kulturzentrum Tuchfabrik – dort, wo bislang der Abenteuerspielplatz Tufatopolis die Kinder begeistert hat – einen neuen Anbau erhalten. Der soll zunächst für mehrere Jahre als Interimsspielstätte für das Theater dienen. Doch es droht Ungemach: Der Landesrechnungshof will geringere Ausgaben. Die Grünen im Stadtrat überraschen mit dem Antrag, das Stadttheater unter Denkmalschutz zu stellen. Zu dem Dilemma der hohen Baukosten für die Kulturtempel kommt eine weitere Hiobsbotschaft hinzu: Das Jugendkulturzentrum Exhaus in Trier-Nord muss während laufender Renovierungsarbeiten wegen Baufälligkeit geschlossen werden. Eine Katastrophe, auch für die Jugendsozialarbeit in Trier.

2019 war ein ereignisreiches Jahr. Fortsetzung folgt. Das gilt auch für den Jahresrückblick: Politik und Wirtschaft, Feste und Feiern sowie Panorama werden die Themen sein.

Den gesamten Jahresrückblick finden Sie hier.